Klaus Mann: Der Vulkan, Kartoniert / Broschiert
Der Vulkan
- Roman unter Emigranten
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin, 06/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783743756403
- Artikelnummer:
- 12779354
- Umfang:
- 504 Seiten
- Gewicht:
- 794 g
- Maße:
- 220 x 155 mm
- Stärke:
- 35 mm
- Erscheinungstermin:
- 14.6.2026
Weitere Ausgaben von Der Vulkan |
Preis |
|---|---|
| Buch, Gebunden, HC gerader Rücken kaschiert | EUR 24,90* |
| Buch, Gebunden | EUR 36,80* |
| Buch, Kartoniert / Broschiert, Paperback | EUR 17,90* |
| Buch, Kartoniert / Broschiert | EUR 7,95* |
Klappentext
Klaus Mann: Der Vulkan. Roman unter Emigranten
Erstdruck: Amsterdam, Querido Verlag, 1939.
Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2026.
Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst.
Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage.
Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH
Als Deutschland 1933 in die Diktatur stürzt, beginnt für Marion, Martin, David und ihre Freunde ein Leben auf unsicherem Boden. Sie verlassen Berlin, weil Bleiben Verrat, Gefahr oder Selbsttäuschung bedeuten würde. In Paris, Amsterdam, Zürich, Spanien und New York versuchen sie, sich neu zu sammeln: als Künstler, Liebende, politische Menschen, Heimatlose. Doch das Exil rettet sie nicht vor Angst, Armut, Einsamkeit und innerer Zerstörung. Es zwingt sie, jeden Tag neu zu entscheiden, woran sie noch glauben und wofür sie weiterleben.
Klaus Manns 'Der Vulkan' ist ein Roman über die ersten Jahre der Emigration, über den Verlust der Heimat und die Suche nach Haltung in einer zerbrechenden Welt. Seine Figuren fliehen nicht nur vor einem Regime, sondern auch vor Verzweiflung, Sucht, Schuld und der Versuchung, sich selbst aufzugeben. Zwischen Caféhausgesprächen, politischen Kämpfen, Liebesgeschichten und Abschieden entsteht das Panorama einer Generation, die aus Deutschland vertrieben wurde und doch nicht aufhört, gegen dessen Untergang anzudenken.
Über allem liegt die drohende Glut des kommenden Krieges. Der Vulkan ist längst erwacht; wer an seinem Rand lebt, muss wählen zwischen Anpassung, Flucht, Widerstand und Selbstverlust.
Biografie
Klaus Mann wurde am 18.11.1906 in München als ältester Sohn Thomas und Katja Manns geboren. Er schrieb mit 15 Jahren erste Novellen. Es folgten die Gründung eines Theaterensembles mit Schwester Erika, Pamela Wedekind und Gustaf Gründgens, 1929 unternahm er eine Weltreise. In der Emigration (mit den Stationen Amsterdam, Zürich, Prag, Paris, ab 1936 USA) wurde er zur zentralen Figur der internationalen antifaschistischen Publizistik. Er gab die Zeitschriften "Die Sammlung" (1933 - 35) und "Decision" (1941-42) heraus, kehrte als US-Korrespondent nach Deutschland zurück. 1949 beging er aus persönlichen und politischen Motiven Selbstmord, nachdem er in dem von Pessimismus erfüllten Essay "Die Heimsuchung des europäischen Geistes" noch einmal zur Besinnung aufgerufen hatte. Mann sagte sich früh vom Daseinsgefühl der Eltern-Generation los und stellte die Lebenskrise der "Jungen" in der stilistisch frühreifen "Kindernovelle" und in der Autobiographie des Sechsundzwanzigjährigen "Kind dieser Zeit"' dar. Seine wichtigsten Romane schrieb Mann im Exil: "Symphonia"', "Pathétique"; "Mephisto. Roman einer Karriere im Dritten Reich", und "Der Vulkan"'. In der Autobiographie "Der Wendepunkt" gelangt Klaus Manns Diktion zu Reife und gelassener Sachlichkeit. Er sprach stellvertretend für eine Generation, die in den 20-er Jahren ihre prägenden Eindrücke empfing, mit einem engagierten Freiheitsbewusstsein zu neuen Ufern aufbrechen wollte und zwischen den Fronten einer zerrissenen Nachkriegswelt an der Machtlosigkeit des Geistes verzweifelte.Anmerkungen:
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