Klaus Konty: Traumwelt eine andere Welt, Kartoniert / Broschiert
Traumwelt eine andere Welt
- Teil 1
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- Verlag:
- Paramon, 11/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783995010339
- Artikelnummer:
- 12956382
- Umfang:
- 421 Seiten
- Erscheinungstermin:
- 6.11.2026
Klappentext
Es ist keine kurze Geschichte, und dem einen und anderen wird sie sehr durcheinander vorkommen. Durcheinander deswegen, weil so viele Namen darin vorkommen, aber auch unglaublich viele Geschichten. Die Geschichten sind kurzgehalten, durchlaufen jedoch ein Muster, das sich wie eine Schnur langschlängelt, um sich am Ende in ihrer Bedeutung wiederzutreffen. Der Beginn ist der Beginn des Endes. In der Traumwelt - eine andere Welt - ist die Reise beendet. Um das zu verstehen, könnte man auch das Ende lesen, dann hat man vielleicht den Satz verstanden. Da schließt sich ein Kreis; ein riesiger Kreis, beendet die Geschichte. Allerding fehlen den Leser alle Kapitel zwischen dem Beginn und das Ende der Geschichte.
Alle Geschichten, die mit der Armeezeit zusammenhängen, sind tatsächlich geschehen, allerdings ist meine Fantasie so extrem, dass ich mir da eine Erinnerungsfreiheit zurechtgeschrieben habe. Das Grundgerüst ist tatsächlich so geschehen, und in mir wallen die Gefühle auf, weil diese Zeit auch eine schreckliche Zeit für mich war. Schon die Frage - "Wo haben sie den Toten versteckt?" - ließ in mir einen Alptraum lebendig werden. So kann ich getrost behaupten, dass dieses Buch autobiografische Elemente enthält. Allerdings ist die Fantasie, die in der Traumwelt beschrieben ist, eine erfundene Welt von Geschichten.
Natürlich sind Spuke nicht existent, genauso wie es der Teufel nicht ist, auch Drachen hatte ich nie gesehen. Alle Fabelwesen sind meinem Kopf entsprungen, und ich habe sie einfach verwendet für diese vielen Kurzgeschichten. Wölfe sind schlaue Tiere, jedoch habe ich die Wölfe erfunden, weil mir die Geschichte der Schwestern, Klärchen und Luna, so am Herz lag.
Gerade fällt mir die Geschichte aus dem Herzen raus und liegt vor mir als fertige Geschichte. Wie oft wollte ich nicht weiterschreiben, wie oft habe ich andere Geschichten begonnen. Es schien in mir, nachts wenn ich schlief, als würden die erfundenen Gestalten erwachen, mich wecken, damit ich endlich weiterschreibe. Sie haben mich wachgerüttelt, gerufen: "Klaus wach auf, und schreib die Geschichte weiter! Wir werden sonst jede Nacht zu dir kommen, damit du uns nicht vergisst!" Manchmal hatte ich schon geglaubt, verrückt zu werden, und alles in mir schien zu zittern, damit ich die Geschichten endlich beende.
Vor kurzem bin ich tatsächlich 70 Jahre alt geworden. Kann man doch keinem erzählen, einer der 70 ist, schreibt solche Geschichten. Auf der anderen Seite haben mich die Geschichten schon über Jahre begleitet, und es sind eigentlich nicht nur zwei Bücher, denn da gibt es ein Buch, was schon veröffentlich wurde. Das Buch nennt sich "Traumwelt", und in den Bänden der "Traumwelt -eine andere Welt" gibt sich die Traumwelt ein Stelldichein, denn die war die Grundlage dafür.
Zu meiner Person; Klaus Konty ist mein Schreibname. Warum ich mir den Namen Klaus Konty zugelegt hatte, weiß ich nicht mehr. Klaus ist mein zweiter Rufname, und Konty habe ich von Können abgeleitet, oder noch einfacher vom Konto, was bei mir immer leer scheint. Ein Konto, ohne Geld, zeigt mir immer die Leere an, was mein Kopf absolut nicht ist. Zum Geschichtenschreiben kam ich durch ein Zufall - Meine Schrift und meine Rechtschreibung war so schlecht gewesen, das ich begonnen hatte mein Schriftbild zu verbessern. Zu Beginn habe ich einfach aus einem Buch abgeschrieben, und versucht mir eine bessere Handschrift anzueignen. Es ging so einige Zeit, bis ich mir gesagt hatte, erfinde doch selbst Texte, dann verbesserst du auch die Rechtschreibung. Also begann ich mit dem Schreiben und die Texte wurden immer umfangreicher. Es fing zu einer Zeit an, wo ich noch keinen Rechner hatte, die glaube es auch noch nicht gegeben hatte. Wie gesagt, die Technik kam eben etwas später. Als sie auf dem Markt kamen, träumte ich von so einem Gerät, womit man viel besser schreiben konnte als mit dem Kugelschreiber. Allerdings war die Technik noch sehr einfach. Mein erstes Gerät war ein Laptop, der, wenn ich schrieb, erst noch die einzelnen Buchstaben viel langsamer aufs Display erscheinen ließ. Ob meine Rechtschreibung sich verbessert hat, ja das hat sie wohl, allerdings mache ich immer dieselben Fehler, als ob sie in meinem Kopf eingraviert sind. Auch egal, nur wer etwas tut, dem ist verziehen, und wer macht keine Fehler im Text, denn das sind wohl Ausnahmen. Zumindest schreibe ich, und versuche mich zu verbessern. Jetzt ist es auch egal, in meinem Alter, kann man Fehler machen. Meine Freunde die erfundenen Personen, denen ist es schon lange egal. Zu schreiben ist für mich auch ein Weg, im Kopf noch lebendig zu bleiben, und wenn die Buchverlage der Meinung sind, dass meine Geschichten nichts Wert sind, dann kann ich auch damit leben. Für mich ist es wichtig, Leser Freude zu bringen, Freude selbst sein Leben zu gestalten. Habe ich einem Menschen Freude bereitet, dann ist es die ganze Sache wert, vielleicht zu sehen, dass da einige mit einem Lächeln in den Augen gehen. Das Leben nicht mehr ganz so anstrengend ist, und die Welt vielleicht etwas besser zu werden scheint. Jetzt habe ich vierzig Bücher begonnen, und teilweise auch beendet, denn die Traumwelt ist für mich absolut beendet, jetzt nochmals Teil zwei und Teil drei korrigieren. Dann werde ich es losschicken, losschicken in die Welt. Die Traumwelt eine andere Welt ist ein Fantasiebuch, dann schreibe ich Utopien, die in der Zukunft wahr werden könnte. Aber auch mit Prosa beschäftige ich mich, und natürlich Kurzgeschichten, und da versuche ich ein Ende zu finden, was nicht vorhersehbar ist. Plötzlich wird der Leser mit einem Ende konfrontiert, an was er vorher nicht gedacht hatte. Zumindest hoffe ich, dass es mir immer gelingt, was am Schluss nur ein Leser beantworten kann. Jetzt ist das Schreiben eine Sucht geworden, und wenn ich eine Geschichte fertig habe, dann erst fühle ich mich wirklich wohl, die eigene Sucht zu befriedigen ist mein Hauptziel!
Anmerkungen:
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