Katja Petrowskaja: Vielleicht Esther, Gebunden
Vielleicht Esther
- Geschichten | Mosaik eines traumatisierten Jahrhunderts | 75 Jahre Bibliothek Suhrkamp
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- Suhrkamp Verlag, 09/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783518244562
- Artikelnummer:
- 12671388
- Umfang:
- 285 Seiten
- Gewicht:
- 330 g
- Maße:
- 177 x 112 mm
- Stärke:
- 29 mm
- Erscheinungstermin:
- 30.9.2026
- Serie:
- Bibliothek Suhrkamp
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Preis |
|---|---|
| Buch, Kartoniert / Broschiert, , | EUR 12,00* |
Klappentext
Hieß sie wirklich Esther, die Großmutter des Vaters, die 1941 im besetzten Kiew allein in der Wohnung der geflohenen Familie zurückblieb? Die jiddischen Worte, die sie vertrauensvoll an die deutschen Soldaten auf der Straße richtete - wer hat sie gehört? Und als die Soldaten die Babuschka erschossen, 'mit nachlässiger Routine' - wer hat am Fenster gestanden und zugeschaut?
In Kiew und Mauthausen, Warschau und Wien legt Katja Petrowskaja Fragmente eines zerbrochenen Familienmosaiks frei - Stoff für einen Epochenroman, erzählt in lapidaren Geschichten. Die Autorin schreibt von ihren Reisen zu den Schauplätzen, reflektiert über ein zersplittertes, traumatisiertes Jahrhundert und rückt Figuren ins Bild, deren Gesichter nicht mehr erkennbar sind. Ungläubigkeit, Skrupel und ein Sinn für Komik wirken in jedem Satz dieses eindringlichen Buches.
Dieses Buch ist Teil der Reihe '75 Jahre Bibliothek Suhrkamp': Willy Fleckhaus hatte für die Bibliothek Suhrkamp ein ikonisches Coverdesign und eine eigene visuelle Ordnung geschaffen. Mit '30 Farben für Willy Fleckhaus' (2026) greift Olaf Nicolai diese Gestaltung auf und aktualisiert die scheinbar zeitlose Gestaltungsgrammatik. Mit deren mathematisch berechneten Kombinationen bespielt er dieses Raster und verändert unseren Blick auf Fleckhaus' Arbeit: Was ursprünglich als funktionaler Entwurf gedacht war, wird jetzt als konzeptuelle Struktur sichtbar. Nicolai erzeugt so eine neue Aufmerksamkeit für die Reihe als Form, er konserviert sie nicht, er aktiviert sie, er zeigt die Bibliothek Suhrkamp als eine höchstlebendige Struktur.
Anmerkungen:
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