Karl-Georg Hirsch, Gebunden
Karl-Georg Hirsch
- "... aus dem Dunklen ins Licht"
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Herausgeber:
- Anita und Günter Lichtenstein Stiftung
- Verlag:
- Reinhold, E. Verlag, 05/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783957551023
- Artikelnummer:
- 12756204
- Umfang:
- 104 Seiten
- Sonstiges:
- zahlreiche Abbildungen teilweise vierfarbig
- Gewicht:
- 684 g
- Erscheinungstermin:
- 22.5.2026
Klappentext
Karl-Georg Hirsch, geboren in Breslau, hat nach einer Berufsausbildung als Stuckateur 1960-1965 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig studiert und unter Gerhard Kurt Müller sein Diplom abgelegt. Von 1976-1989 leitete er die Werkstatt für Holzschnitt an dieser Hochschule und war von 1989-2003 dort als Professor tätig. Er schuf ein umfangreiches, selbst von Kennern seiner Arbeiten kaum überschaubares Werk, das mehr als 3000 Druckgrafiken und ein Mehrfaches an Zeichnungen umfasst. Mit dem vorliegenden Katalog setzt die Anita und Günter Lichtenstein Stiftung die Reihe der Vorstellung von Einzelkünstlern fort, die mit umfangreichen Konvoluten in der Sammlung der Stiftung vertreten sind. Dabei markierte die Druckgrafik den Anfang der Sammelleidenschaft des Ehepaares Lichtenstein. In Leipzig waren zahlreiche Künstler überwiegend, oft sogar ausschließlich, grafisch tätig, darunter Karl-Georg Hirsch, Rolf Münzner, Baldwin Zettl oder Peter Schnürpel. Dieses Quartett war 2008 in der Galerie im Quellenhof Garbisdorf in der Ausstellung "Viergespann" vereint, und die Schau wurde im ersten Band der "Göpfersdorfer Kunstblätter" dokumentiert. Nachdem die Anita und Günter Lichtenstein Stiftung Peter Schnürpel 2021 und Rolf Münzner 2022 mit einer Einzelausstellung und einem begleitenden Katalog ehren konnte, folgt 2026 nun Karl-Georg Hirsch. Mit der Technik des Holzstiches und -schnittes hat Hirsch den Hochdruck seit den 60er Jahren im Land wieder bekannt gemacht und wesentlich mitgeprägt. Als Meister des kleinen Formates fällt er aus der Zeit, in der scheinbar nur das Gigantische und Spektakuläre zählt. Auch die zeitgenössische Buchkunst in der DDR und später in Mitteldeutschland wäre ohne ihn kaum vorstellbar. Bezeichnend wie seine Vorliebe zur klassischen Drucktechnik ist zudem seine Neigung zum handgeschriebenen Brief - und fast jeder Brief wird mit einem Holzschnitt oder gar einer Zeichnung geschmückt, was ihn zur spannenden, zeitbezogenen künstlerischen Äußerung und zu einem Sammlerstück macht. Auch aus der Vielzahl von Briefen, die sich in der Sammlung der Stiftung befinden, wurden somit einige im Katalog aufgenommen. Aus der Erfahrung langjähriger Zusammenarbeit heraus gibt der Schriftsteller und Buchgestalter Jens-Fietje Dwars eine Einführung in das Gesamtwerk dieses unentwegten Aufklärers, der als Holzschneider vom Dunklen ins Helle arbeitet.
Anmerkungen:
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