Joschka Müllers: Philosophieren im Kontext digitaler Lebenswelten, Kartoniert / Broschiert
Philosophieren im Kontext digitaler Lebenswelten
- Final Fantasy XIV: Hypertextuelle und narrativ-philosophische Analyse des Hydaelyn-Zodiark-Zyklus
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 10/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783696783303
- Artikelnummer:
- 12949257
- Umfang:
- 492 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 707 g
- Maße:
- 210 x 148 mm
- Stärke:
- 34 mm
- Erscheinungstermin:
- 2.10.2026
- Serie:
- Philosophieren im Kontext digitaler Lebenswelten - Band 1
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Preis |
|---|---|
| Buch, Kartoniert / Broschiert | EUR 24,99* |
Klappentext
Philosophieren im Kontext digitaler Lebenswelten, Final Fantasy XIV: Hypertextuelle und narrativ-philosophische Analyse des Hydaelyn-Zodiark-Zyklus untersucht die Konstruktion von Sinn des Lebens und Sinn im Leben durch Final Fantasy XIV anhand einer ideengeschichtlich hypertextuellen Analyse seiner narrativen, philosophischen und medialen Strukturen. Im Zentrum steht die These, dass Sinn nicht von einem endgültigen Ziel- oder Vollendungszustand ausgehend entsteht, sondern gerade durch dessen strukturelle Unabschließbarkeit. Die Analyse zeigt, dass die sinnhafte Existenz auf unterschiedlichen Ebenen durch zyklische Prozesse der De- und Rekonstruktion geprägt ist: Historische, gesellschaftliche, kulturelle und individuelle Sinnordnungen werden fortwährend erzeugt, destabilisiert und neu ausgehandelt. Leid erhält innerhalb dieser Struktur eine besondere Funktion. Es wird weder als intrinsisch wertvoll noch lediglich als zu überwindendes Moment verstanden, sondern als Ausdruck und Auslöser (Agent) jener Differenzen, Verluste und Konflikte, durch welche endgültige Schließung verhindert und erneute Sinnkonstruktion ermöglicht wird. Demgegenüber erscheint die Vollendung unabhängig davon, ob sie als Erlösung, Perfektion, Vernichtung oder andere Form eines Eschatos gedacht wird als monovalente Singularität, in der Bewegung, Differenz und damit die Möglichkeit weiterer Sinnbildung zum Erliegen kommen. Sinn konstituiert sich folglich als polyvalenter und perspektivischer Prozess, dessen qualitative Evidenz letztlich an die phänomenologische Erfahrung des Subjekts gebunden bleibt. Final Fantasy XIV entwirft damit Sinn als eine prinzipiell unabschließbare Reise: Nicht das Erreichen eines letzten Zwecks, sondern die fortgesetzte Möglichkeit, Welt-, Selbst- und Gesellschaftsordnungen zu de- und rekonstruieren, bildet die strukturelle Bedingung von Sinnhaftigkeit.
Anmerkungen:
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