Ilko-Sascha Kowalczuk: Faschismus ist keine Meinung, Gebunden
Faschismus ist keine Meinung
- Stabil bleiben in autoritären Zeiten
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- Verlag:
- C.H. Beck, 07/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783406849237
- Artikelnummer:
- 12667819
- Umfang:
- 236 Seiten
- Sonstiges:
- mit 1 Abbildung
- Gewicht:
- 391 g
- Erscheinungstermin:
- 9.7.2026
Klappentext
Dagegenhalten - Ein Weckruf
Wie bleibt man stabil in den neuen autoritären Zeiten? Indem man sich nicht einreden lässt, dass Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Faschismus einfach nur andere Meinungen seien. Ilko-Sascha Kowalczuk blickt in diesem Buch auf die inneren Mechanismen des Rechtsrucks. Er zeigt, wie und warum die DDR-Vergangenheit verharmlost wird, wie die Ostdeutschtümelei die Demokratie unterminiert und warum die Freiheitsfeinde in der Regel Putin-Freunde sind. Seine Lektionen über den Populismus führen vor, wie man dagegenhält und den Extremisten die Suppe versalzt. Denn noch sind die Demokratie- und Freiheitsfreunde in der Mehrheit.
Deutschland ist trotz aller Probleme nach wie vor eines der politisch stabilsten, sozial sichersten, wirtschaftlich stärksten und gesellschaftlich freiheitlichsten Länder der Welt. Doch die Populisten vermitteln ein ganz anderes Bild, beschwören den Niedergang herauf und verherrlichen autoritäre Systeme. Ilko-Sascha Kowalczuk blickt in diesem Buch auf die Entwicklungen in Ostdeutschland und zeigt, wie das Gift der Freiheitsfeinde in die Gesellschaft einsickert: durch das Schlechtreden der Gegenwart und die Verklärung der Vergangenheit. Insbesondere die DDR-Geschichte ist ein Schlachtfeld, auf dem um die Akzeptanz autoritärer Staatsvorstellungen gerungen wird. Kowalczuks Text ist ein Weckruf. Er will dazu ermuntern, sich in die eigenen Angelegenheiten einzumischen. Er will anstecken und motivieren. Und er will Argumente liefern für den ewigen Kampf um Freiheit und Demokratie.
Biografie
Ilko-Sascha Kowalczuk, Jahrgang 1967, Studium der Geschichte in Berlin, 1995/98 Mitglied der Enquete-Kommission "Überwindung der Folgen der SED-Diktatur im Prozeß der deutschen Einheit", 1998 bis 2000 Mitarbeiter der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Lebt als freier Autor in Berlin. Bücher u.a. "Der Tag X - 17. Juni 1953. Die "Innere Staatsgründung" der DDR als Ergebnis der Krise 1952/54" (Hg. mit Stefan Wolle und Armin Mitter), 1995; "Zwischen Selbstbehauptung und Anpassung. Formen des Widerstands und der Opposition in der DDR" (Hg. mit Ulrike Poppe und Rainer Eckert), 1995; "Legitimation eines neuen Staates. Parteiarbeiter an der historischen Front", 1997Anmerkungen:
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