Heinrich Böll: The Silent Angel, Kartoniert / Broschiert
The Silent Angel
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- Verlag:
- Yen Press, 11/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Englisch
- ISBN-13:
- 9781474624961
- Artikelnummer:
- 10665704
- Umfang:
- 192 Seiten
- Gewicht:
- 41 g
- Maße:
- 198 x 129 mm
- Stärke:
- 10 mm
- Erscheinungstermin:
- 5.11.2026
- Hinweis
-
Achtung: Artikel ist nicht in deutscher Sprache!
Klappentext
May, 1945. Carrying the coat of a comrade who died in his place, German soldier Hans Schnitzler wanders the bombed-out streets of Cologne.
In search of the dead man's widow, he meets a woman as lost and grief-stricken as himself. At first, the two strangers envy the dead and struggle to imagine a future in their shattered world. But slowly, they begin to find solace in each other - until they realise, together in a ruined apartment without food or family, that they have found a final, flickering ember of hope.
Unpublished during his lifetime and recovered decades after his death, Heinrich Böll's first novel is now hailed as one of the most important works of trümmerliteratur (literature of the ruins) as well as a testament to the German Nobel Prize-winner's extraordinary genius.
A W&N Essential w ith an Introduction by Claire-Louise Bennett
Biografie
Heinrich Böll, geb. am 21. Dezember 1917 in Köln, gest. am 16. Juli 1985 in Langenbroich, war Sohn eines Tischlers und Holzbildhauers, in dessen Hause in Köln ab 1933 Zusammenkünfte verbotener katholischer Jugendverbände stattfanden. Nach einem gerade begonnenen Studium der Germanistik und klassischen Philosophie wurde Böll 1939 zur Wehrmacht eingezogen. Er desertierte 1944 und kehrte 1945 aus der Kriegsgefangenschaft nach Köln zurück, wo er sein Studium wieder aufnahm und in der Schreinerei seines Bruders arbeitete. Ab 1947 publizierte er in Zeitschriften und wurde 1951 für die Satire 'Die schwarzen Schafe' mit dem Preis der Gruppe 47 ausgezeichnet. Fortan war er als freier Schriftsteller tätig. Außerdem übersetzte er, gemeinsam mit seiner Frau Annemarie, englische und amerikanische Literatur (u.a. George Bernard Shaw und Jerome D. Salinger). Als Publizist und Autor führte Heinrich Böll Klage gegen das Grauen des Krieges und seiner Folgen, polemisierte er gegen die Restauration der Nachkriegszeit und wandte er sich gegen den Klerikalismus der katholischen Kirche, aus der er 1976 austrat. In den 60er und 70er Jahren unterstützte er die Außerparlamentarische Opposition. 1983 protestierte er gegen die atomare 'Nachrüstung'. Insbesondere engagierte sich Böll für verfolgte Schriftsteller im Ostblock (Reisen in die UdSSR und CSSR). Der 1974 aus der UdSSR deportierte Alexander Solschenizyn war zunächst Bölls Gast. Ab 1976 gab er, gemeinsam mit Günter Grass und Carola Stern, die Zeitschrift 'L 76. Demokratie und Sozialismus' heraus. Der Verband deutscher Schriftsteller wurde 1969 von ihm mitbegründet, und er war Präsident des Internationalen PEN-Clubs (1971-74). Böll erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so den Georg-Büchner-Preis (1967), den Literatur-Nobelpreis (1972) und die Carl-von-Ossietzky-Medaille (1974).