Harte Jungs & weiche Kerle, Kartoniert / Broschiert
Harte Jungs & weiche Kerle
- Männlichkeit zwischen Rio Bravo und Adolescence
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- Herausgeber:
- Parfen Laszig, Anja Guck-Nigrelli, Helmut Däuker
- Verlag:
- Springer-Verlag GmbH, 12/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783662744666
- Artikelnummer:
- 12948841
- Umfang:
- 332 Seiten
- Sonstiges:
- LXI, 332 S. 115 Abbildungen, 102 Abbildungen in Farbe.
- Erscheinungstermin:
- 22.12.2026
Klappentext
Wann ist ein Mann ein Mann? Die Frage, die Grönemeyer singend zur Diskussion stellte, ist immer noch aktuell und offen. Die ganze Vertracktheit des Themas Männlichkeit scheint in ihr verdichtet. Was waren und was sind die Erscheinungsformen des Männlichen, auf die sich eine soziokulturelle Community wie auch immer geeinigt hat? Welche Vorstellungen, welche inneren Bilder tragen wir in uns? Und welche Dissonanzen, Differenzen kämen zum Vorschein, vergliche man die jeweiligen Communities? Jeder Film bietet in der ihm eigenen Ausdrucksform Darstellungen unterschiedlichster Erscheinungsformen von Männlichkeit: ikonische Wegweiser, Trendsetter, Typen, Identifikationsangebote, Gegenentwürfe, Zerrbilder, ein Kaleidoskop mit Angebotscharakter wie in einem virtuellen, aber sinnlichen Warenkorb: Zum Internalisieren, Verwerfen, zum Angreifen, Begrüßen, Hassen, Lieben.
Die Autor*innen machen sich mit psychoanalytischen Mitteln auf die Suche nach den sich (vermeintlich?) wandelnden Entwürfen von Männlichkeit und den damit verbundenen „Messages", die diese Bilder transportieren und implizieren. In den psychoanalytischen Filmbetrachtungen werden Filme gelesen als Botschaften aus dem Unbewussten, Darstellungen versteckter Wünsche und Sehnsüchte, als Präsentationen weitschweifender Tag-, Nacht- und Albträume. Es gilt also, die inneren Strukturen des Filmes zu erfassen und zu durchleuchten, diese gleichzeitig im historischen Kontext zu lesen und
In seiner eindrücklichen und anregenden Vielfalt zeichnet das Buch die Entwicklungslinien von cineastischen Männlichkeitsbildern über die letzten sechs Jahrzehnte nach und weitet so den Blick auf die uns damals wie heute umtreibende Frage: Wann ist ein Mann ein Mann?
Anmerkungen:
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