Gerhard Burda: Versuch über Menschenwürde, Kartoniert / Broschiert
Versuch über Menschenwürde
- Neo-Jungian Studies und das Dilemma von Individualität und Kollektivität im 21. Jahrhundert
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- Bautz, Traugott, 07/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783689110611
- Artikelnummer:
- 12810244
- Umfang:
- 110 Seiten
- Erscheinungstermin:
- 13.7.2026
- Serie:
- libri nigri - Band 115
Klappentext
Im gegenwärtigen geopolitischen Kontext zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung geraten sowohl das Soziale als auch das Individuum als normative Leitfiguren der Moderne unter Druck. Der Beitrag untersucht diese Problemlage ausgehend von C. G. Jungs Begriff der Individuation, der politische und gesellschaftliche Konflikte auf einen unbewussten innerpsychischen Gegensatz zurückführt. Aktuelle Neo-Jungian Studies versuchen, diese Perspektive durch kulturpsychologische und sozialwissenschaftliche Ansätze zu erweitern. Gleichwohl bleibt das Spannungsverhältnis zwischen Individualität und Kollektivität theoretisch ungelöst. Der vorliegende Beitrag entwickelt einen anderen Zugang unter Rückgriff auf den Radikalen Skeptizismus sowie auf das Subjektivierungstheorem und auf den Narzissmus-Begriff, um die wechselseitige Konstitution von Singularität und Pluralität genauer zu bestimmen. Im Zentrum steht die These eines unverfügbaren Subjekts, das in seiner singulär-pluralen Selbst-Differenz als konstitutive Bedingung von Menschenwürde ausgewiesen wird.
Biografie
Gerhard Burda, geb. 1958, ist Dozent für Philosophie und Analytiker in Wien.Anmerkungen:
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