Franziska Gräfin zu Reventlow: Das feindselige Gepäck. Sommererzählungen, Kartoniert / Broschiert
Das feindselige Gepäck. Sommererzählungen
- Mit einer Nachbemerkung und Anmerkungen
- Verlag:
- Reclam Philipp Jun., 03/2023
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert, Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783150143766
- Artikelnummer:
- 11113759
- Umfang:
- 80 Seiten
- Gewicht:
- 46 g
- Maße:
- 143 x 93 mm
- Stärke:
- 7 mm
- Erscheinungstermin:
- 24.3.2023
- Serie:
- Reclam Universal-Bibliothek - Band 14376
- Gesamtverkaufsrang: 6631
- Verkaufsrang in Bücher: 122
Klappentext
Bei einer Mittelmeerfahrt kommt einer Reisegruppe auf skurrile Weise immer mehr Gepäck abhanden. Kein Wunder, wenn man mit einem Archäologen als 'Reisemarschall' verreist! - Der Urlaub auf einer spanischen Insel wiederum kann gründlich missglücken, wenn man die falsche Unterkunft hat, in die Hände eines Verrückten gerät und sich zu allem Überfluss noch in Quarantäne begeben muss. - Und es gibt Urlaubsbekanntschaften, die Rätsel aufgeben, wie der seltsame Rechtsanwalt Herr Berger, der beim Anblick eines erschossenen Fischotters völlig außer sich gerät. Drei rasant-komische Geschichten über das Reisen von der 'Skandalgräfin' Franziska zu Reventlow (1871-1918). Mit einer Nachbemerkung und Anmerkungen.
Biografie
Franziska Gräfin zu Reventlow, geb. 1871 in Husum, rebellierte schon früh gegen bürgerliche Normen, verließ bald ihr Elternhaus und heiratete einen Hamburger Juristen, provozierte jedoch nach kurzer Zeit die Scheidung. Von 1895-1909 lebte sie in München und wurde als 'unwürdige Gräfin' zum strahlenden Mittelpunkt der Schwabinger Boheme. Sie war befreundet mit Rainer Maria Rilke, Ludwig Klages und Karl Wolfskehl. Ihren 1897 geborenen Sohn zog sie alleine groß; ihren Lebensunterhalt bestritt sie u.a. als Übersetzerin, Aktmodell und Schauspielerin. Sie hatte zahlreiche Affären, heiratete jedoch aus finanziellen Gründen 1911 ein zweites Mal. Ihre letzten Jahre verbrachte sie in Ascona, nahe der Künstlerkolonie auf dem Monte Verit . Sie starb 1918 in Muralto. Zeitlebens jagte sie der Anerkennung als Malerin nach; berühmt geworden ist sie indes durch ihr literarisches Werk.Anmerkungen:
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