Franz Schubert (1797-1828): Six Grandes Marches für Klavier zu vier Händen op. 40 D 819, Geheftet
Six Grandes Marches für Klavier zu vier Händen op. 40 D 819
- Spielpartitur, Urtextausgabe
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- Herausgeber:
- Christa Landon
- Verlag:
- Baerenreiter-Verlag, 06/2026
- Einband:
- Geheftet
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9790006580330
- Artikelnummer:
- 12609940
- Umfang:
- 58 Seiten
- Erscheinungstermin:
- 30.6.2026
- Serie:
- Bärenreiter Urtext
Klappentext
Die "Six Grandes Marches" op. 40 - D 819 gehören wohl zu Schuberts eindrucksvollsten späten Werken für Klavier zu vier Händen. Möglicherweise komponierte er sie während seines zweiten Aufenthalts auf Schloss Zselíz, wo er als Klavierlehrer der beiden Komtessen Marie-Therese und Karoline Esterházy engagiert war und zahlreiche Klavierduette schuf.
Die musikalisch abwechslungsreich gestalteten Märsche erschienen 1825 kurz aufeinanderfolgend in zwei Heften und sind formal jeweils mit einem kontrastierenden lyrischen Trioteil ausgestattet. Sie spannen einen für Schuberts Personalstil repräsentativen Bogen von Anklängen an die Militärmusik über sommerlich-unbeschwerte Passagen bis zum hochdramatischen Trauermarsch, letzterer exemplarisch realisiert in der "Grande Marche" es-Moll Nr. 5, die Chopin vorwegzunehmen scheint.
Im Kapitel zum Klavierspiel in der Schubert-Zeit geht Mario Aschauer u. a. auf Fragen zur Artikulation, zum Pedalgebrauch und zur Ausführung von Verzierungen ein.
Eindrucksvolle Spätwerke für Klavier zu vier Händen
Hinweise zu Artikulation, Pedalgebrauch und dynamischen Akzentzeichen
Praktische Wendestellen und ein lesefreundlicher Notenstich
Vorwort (dt./engl.) und kritischer Bericht (engl.)
Biografie (Franz Schubert (1797-1828))
Franz Schubert gilt vielen Menschen als Inbegriff einer biedermeierlichen, beschaulichen Musikkultur. Seine berühmtesten Werke werden gern als Paradestücke für die Hausmusik des gehobenen Bürgertums angesehen. Doch das tradierte Bild des liebenswerten "Liederfürsten" verdient längst eine kritische Revision. Franz Schubert war eine höchst eigenwillige Persönlichkeit - und ein experimentierfreudiger, vielseitiger Künstler, in dessen Musik klassische Formprinzipien und romantische Ideen eine neue, unerhörte Synthese eingingen.Anmerkungen:
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