Franz Hessel: Von den Irrtümern der Liebenden, Gebunden
Von den Irrtümern der Liebenden
- Eine Nachtwache
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin, 05/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783743756274
- Artikelnummer:
- 12720046
- Umfang:
- 88 Seiten
- Gewicht:
- 301 g
- Maße:
- 226 x 160 mm
- Stärke:
- 12 mm
- Erscheinungstermin:
- 13.5.2026
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Preis |
|---|---|
| Buch, Kartoniert / Broschiert | EUR 8,90* |
Klappentext
Franz Hessel: Von den Irrtümern der Liebenden. Eine Nachtwache
Erstdruck: Ernst Rowohlt Verlag, Berlin, 1922.
Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2026.
Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst.
Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage.
Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH
Berlin im Jahr 1919. In einer Nacht voller Dunkelheit, Musik und flüchtiger Begegnungen versammelt sich eine kleine Gesellschaft in einem Künstleratelier. Zwischen Kerzenlicht, Punsch und Müdigkeit beginnen sie, Geschichten zu erzählen - Geschichten von verfehlter Liebe, unerfüllter Sehnsucht, Täuschung und Leidenschaft.
Franz Hessel entfaltet ein schillerndes Panorama der Zwischenkriegszeit: mondäne Frauen, verlorene Offiziere, träumende Künstler und Liebende, die einander nie ganz erreichen. Jede Erzählung öffnet eine neue Welt zwischen Sinnlichkeit und Einsamkeit, zwischen Spiel und Abgrund.
'Von den Irrtümern der Liebenden' ist ein melancholisches, elegantes Kaleidoskop menschlicher Beziehungen - voller Atmosphäre, feiner Ironie und bittersüßer Schönheit.
Über den Autor:
1880 in Stettin als Sohn eines Bankiers geboren, studiert Franz Hessel zunächst Jura in München, wechselt dann zur Orientalistik und bleibt schließlich aber ohne Abschluss. Durch das väterliche Erbe finanziell unabhängig lebt er in einer Wohngemeinschaft mit Fanny von Reventlow und Bohdan Suchocki und hat Anschluss an den Kreis um Stefan George. In Paris lernt er seine spätere Ehefrau, die Modejournalistin Helen Grund, kennen. Seit den zwanziger Jahren arbeitet Franz Hessel als Lektor und Übersetzer für Ernst Rowohlt in Berlin. Trotz des Berufsverbots der Nationalsozialisten emigriert er erst 1938 nach Frankreich, wo er wie viele Emigranten interniert wird. Am 6. Januar 1941, kurz nach seiner Entlassung, stirbt Franz Hessel an den Folgen eines in der Lagerhaft erlittenen Schlaganfalls.
Biografie
Franz Hessel, geb. 1880 in Stettin als Sohn einer großbürgerlichen jüdischen Familie, aufgewachsen im 'Alten Westen' Berlins, lebte Anfang des 20. Jahrhunderts im München des George-Kreises, am Vorabend des ersten Weltkriegs im Paris der Künstler und Kunstgenossen im Umkreis des Café du Dôme am Montparnasse und im Berlin der 1920er Jahre: der Erzähler, Feuilletonist, Herausgeber, Casanova-, Balzac- und zusammen mit Walter Benjamin Proust-Übersetzer, Kritiker und Lektor (im Verlag von Ernst Rowohlt) war im Jahrzehnt vor 1933 eine Institution im literarischen Berlin. Und er war ein Meister der 'Kunst des geselligen Lebens' (nach dem Vorbild des von ihm so gern zitierten Wahlverwandten K. A. Varnhagen): nahe literarische und menschliche Freundschaften verbanden ihn mit Karl Wolfskehl,Walter Benjamin, Alfred Polgar, Ringelnatz, Hans Siemsen, Mascha Kaléko, dem Typographen E. R. Weiß, der Bildhauerin Renée Sintenis, dem Zeichner Rudolf Großmann Franz Hessel flüchtete 1938 nach Paris und starb 1941 im Exil in Sanary-sur-Mer.Anmerkungen:
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