Exitus et initium: Gott im Scheitern., Gebunden
Exitus et initium: Gott im Scheitern.
- Grundzüge einer Theologie der Verwundbarkeit (Nulla Exclusio III)
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Herausgeber:
- Eureka Circe
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 05/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783695731435
- Artikelnummer:
- 12760101
- Umfang:
- 236 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 458 g
- Maße:
- 216 x 153 mm
- Stärke:
- 20 mm
- Erscheinungstermin:
- 27.5.2026
- Serie:
- Nulla Exclusio - Band 3
Klappentext
Exitus et initium entwirft eine Theologie der Verwundbarkeit. Menschliche Brüche erscheinen hier nicht als bloßes moralisches Versagen, sondern als Teil der menschlichen Existenz. Am Beispiel gescheiterter Ehen fragt der Band, wie die Kirche eine der schmerzhaftesten Bruchstellen zwischen den hohen Idealen katholischer Lehre und modernen biografischen Lebenswirklichkeiten durch Unterscheidung und Barmherzigkeit überbrücken kann. Was geschieht mit Menschen, deren Ehe zerbrochen ist, deren zivile Ordnung beendet wurde, deren Leben aber weitergeht - mit Schuld, Verletzung, Verantwortung, neuer Liebe und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit? Die katholische Kirche hält an der Ehe als Sakrament fest: als Bund, als wirksames Zeichen der Gnade, als Abbild der Treue Christi zu seiner Kirche. Doch gerade diese hohe Theologie erzeugt eine dramatische Fallhöhe, wenn konkrete Biografien scheitern. Dieses Buch führt durch die gesellschaftlichen, theologischen und pastoralen Dimensionen von Scheidung, Wiederverheiratung und möglicher neuer Integration vor dem Altar. Es erklärt die innere Logik der katholischen Ehelehre, analysiert die Entwicklung von Familiaris consortio bis Amoris laetitia, beleuchtet die Rolle von Seelsorger: innen und fragt nach Reformwegen, die weder das Sakrament banalisieren noch verwundete Menschen aus der Kirche drängen. Der Text fordert eine Abkehr von sozialer Stigmatisierung hin zu einer "verwandelten Verantwortung", in der Scham geheilt und neue Lebenswege theologisch gewürdigt werden. Der Blick weitet sich auf strukturelle Wunden und auf eine Kirche, die als Ort ehrlicher Wahrheitsfindung sichtbar wird: Verwundbarkeit und Scheitern als zentrale Erkenntnisorte der Gnade Gottes. Exitus et initium ist damit eine Reflexion über Menschen zwischen Ende und Anfang - und entwirft eine theologische Neuausrichtung für eine Kirche, die entscheiden muss, ob sie nur das ungebrochene Ideal segnet oder auch dem verwundeten Leben einen Ort vor dem Altar eröffnet.
Anmerkungen:
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