Erhard Seifert: Der Zschopauer Pfarrer, Spiritualist und Philosoph Valentin Weigel, Kartoniert / Broschiert
Der Zschopauer Pfarrer, Spiritualist und Philosoph Valentin Weigel
- Teil 1: Die Rezeption seines Gedankengutes zwischen Ablehnung und Vereinnahmung
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- frommann-holzboog, 01/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783772850615
- Artikelnummer:
- 12961573
- Umfang:
- 292 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 560 g
- Maße:
- 240 x 170 mm
- Stärke:
- 21 mm
- Erscheinungstermin:
- 1.1.2026
Weitere Ausgaben von Der Zschopauer Pfarrer, Spiritualist und Philosoph Valentin Weigel |
Preis |
|---|---|
| Buch, Kartoniert / Broschiert | EUR 38,00* |
Klappentext
Die zweiteilige Monographie ist ein umfassendes Kompendium zu Valentin Weigel und seinem Werk. Die allgemeinverständliche Sprache und die essayistische Form erleichtern den Zugang zu einem der wichtigsten und schillerndsten Vertreter der nachreformatorischen Theologie und Philosophie besonders auch für interessierte Laien. Die ausführlichen Inhaltsverzeichnisse und die filigrane Gliederung beider Teile ermöglichen eine unkomplizierte Orientierung. Zahlreiche Abbildungen besonders aus den Weigeldrucken des 17. Jahrhunderts und aus originalen Dokumenten bieten beeindruckendes Anschauungsmaterial. Der Verfasser versucht, mögliche Wege zu einer vertieften Aufnahme der Ideen Valentin Weigels aufzuzeigen. Dazu gehören neben mystischen Einflüssen, der spezifischen Erkenntnislehre und dem ungewöhnlichen pantheistischen Weltbild besonders auch seine weitreichende religiöse Toleranz, seine konsequente Friedensliebe und eine unübersehbare sozialkritische Haltung. Die anfängliche Bekämpfung des Weigelianismus als häretische und unchristliche Lehre und der nachhaltige Einfluss von Weigels radikal-reformatorischen Ideen auf die Geistesbewegungen des 17. Jahrhunderts werden dargestellt. Neben einer kurzgefassten Biographie enthält der erste Teil eine kritisch kommentierende Darstellung der Wege und Irrwege der Weigelforschung und spürt anhand einzelner Schriften den literarischen Quellen und Verwandtschaften nach, wogegen sich der zweite Teil vorwiegend mit der Einordnung des Weigel'schen Werks in den übergeordneten geistesgeschichtlichen Zusammenhang befasst. Hier wird auch das Problem der Zeitbarrieren erörtert und dabei die Frage gestellt: Was hat Weigel uns heute noch zu sagen?
Anmerkungen:
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