Engagement im Ruhestand, Kartoniert / Broschiert
Engagement im Ruhestand
- Rentner zwischen Erwerb, Ehrenamt und Hobby
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Sonstiger Urheber:
- Martin Kohli
- Verlag:
- VS Verlag für Sozialwissenschaften, 06/2012
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert, Paperback
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783322937360
- Artikelnummer:
- 5272332
- Umfang:
- 304 Seiten
- Sonstiges:
- 1 SW-Abb.,
- Nummer der Auflage:
- 1993
- Ausgabe:
- 1993
- Copyright-Jahr:
- 2012
- Gewicht:
- 384 g
- Maße:
- 216 x 140 mm
- Stärke:
- 16 mm
- Erscheinungstermin:
- 14.6.2012
Inhaltsangabe
1 Fragestellung und theoretische Grundlagen.- 1.1 Das Problem: Altern in der Arbeitsgesellschaft.- 1.2 Aktivität als zentrales Konzept der Sozialgerontologie.- 1.3 Der Ruhestand als Teil der Normalbiographie.- 1.4 Vergesellschaftung durch Arbeit.- 1.5 Tätigkeitsformen im Vergleich.- 2 Methodischer Ansatz.- 2.1 Grundoptionen des Designs.- 2.2 Teilnehmende Beobachtung.- 2.3 Biographisch-narratives Interview.- 3 Vergesellschaftung durch Teilzeitarbeit.- 3.1 Teilzeitarbeit im Ruhestand und ihre Bedingungen.- 3.1.1 Erwerbsbeteiligung im Alter.- 3.1.2 Die Auswahl der Tätigkeitsgruppe.- 3.1.3 Rentnerarbeit im Wachbereich.- 3.1.4 Sozialstrukturelle Bedingungen der Tätigkeit.- 3.2 Datenerhebung und Stichprobe.- 3.2.1 Zur Datenerhebung.- 3.2.2 Die Stichprobe der Teilzeitarbeitnehmer.- 3.3 Dimensionen der Vergesellschaftung durch Teilzeitarbeit.- 3.3.1 Soziale Interaktionen.- 3.3.2 Biographische Kontinuität: Das Deutungsmuster Rentnerjob .- 3.3.3 Identität.- 3.3.4 Erfahrungen gesellschaftlicher Veränderungen.- 3.3.5 Zeitliche Strukturierung des Alltags.- 3.3.6 Biographische Antizipation und Planung.- 3.4 Falldarstellung: Herbert Laubach, Wachmann.- 4 Vergesellschaftung durch selbständige Arbeit.- 4.1 Selbständige Erwerbsarbeit im Ruhestand und ihre Bedingungen.- 4.1.1 Selbständige im Handwerk.- 4.1.2 Selbständige im Einzelhandel.- 4.1.3 Sozialstrukturelle Bedingungen der Tätigkeit.- 4.2 Datenerhebung und Stichprobe.- 4.2.1 Zur Datenerhebung.- 4.2.2 Die Stichprobe der Selbständigen.- 4.3 Dimensionen der Vergesellschaftung durch selbständige Arbeit.- 4.3.1 Biographische Kontinuität.- 4.3.2 Identität.- 4.3.3 Soziale Interaktionen.- 4.3.4 Erfahrungen gesellschaftlicher Veränderungen.- 4.3.5 Zeitliche Strukturierung des Alltags.- 4.3.6 Biographische Antizipation und Planung.- 4.4 Zwei Falldarstellungen.- 4.4.1 Fritz Heinkel, Tischler.- 4.4.2 Hans Grautscho, Lebensmitteleinzelhändler.- 5 Vergesellschaftung durch ehrenamtliche Tätigkeit im sozialen Bereich.- 5.1 Ehrenamtliche Tätigkeit im sozialen Bereich und ihre Bedingungen.- 5.1.1 Umfang und Relevanz der ehrenamtlichen Tätigkeit im sozialen Bereich.- 5.1.2 Rahmenbedingungen der ehrenamtlichen Tätigkeit in Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege.- 5.1.3 Die Auswahl der Tätigkeitsgruppe.- 5.1.4 Sozialstrukturelle Bedingungen der Tätigkeit.- 5.2 Datenerhebung und Stichprobe.- 5.2.1 Zur Datenerhebung.- 5.2.2 Die Stichprobe der Ehrenamtlichen im Sanitätswesen.- 5.3 Dimensionen der Vergesellschaftung durch ehrenamtliche Tätigkeit.- 5.3.1 Biographische Kontinuität.- 5.3.2 Soziale Interaktionen.- 5.3.3 Erfahrungen gesellschaftlicher Veränderungen.- 5.3.4 Identität.- 5.3.5 Zeitliche Strukturierung des Alltags.- 5.3.6 Biographische Antizipation und Planung.- 5.4 Falldarstellung: Hans Nück, Ausbilder und Sanitäter beim Arbeiter-Samariter-Bund.- 6 Vergesellschaftung durch selbstorganisierte politische Interessenvertretung.- 6.1 Selbstorganisierte politische Interessenvertretung im Ruhestand und ihre Bedingungen.- 6.1.1 Handlungsfelder politischer Interessenvertretung im Alter.- 6.1.2 Die Auswahl der Tätigkeitsgruppe.- 6.1.3 Sozialstrukturelle Bedingungen der Tätigkeit.- 6.2 Datenerhebung und Stichprobe.- 6.2.1 Zur Datenerhebung.- 6.2.2 Die Stichprobe der Seniorenpolitiker .- 6.3 Dimensionen der Vergesellschaftung durch selbstorganisierte politische Interessenvertretung.- 6.3.1 Biographische Kontinuität.- 6.3.2 Soziale Interaktionen.- 6.3.3 Erfahrungen gesellschaftlicher Veränderungen.- 6.3.4 Identität.- 6.3.5 Zeitliche Strukturierung des Alltags.- 6.3.6 Biographische Antizipation und Planung.- 6.4 Falldarstellung: Günther Tamm, Seniorenvertreter.- 7 Vergesellschaftung im Hobby-Bereich.- 7.1 Hobby-Tätigkeit und ihre Bedingungen.- 7.1.1 Organisierte Hobby-Aktivitäten und die Mitgliedschaft in Hobby-Vereinen.- 7.1.2 Die Untersuchungsfelder und die Auswahl der Tätigkeitsgruppen.- 7.2 Datenerhebung und Stichprobe.- 7.2.1 Zur Datenerhebung.- 7.2.2 Die Stichprobe der Hobb
Klappentext
Die empirische Untersuchung, die diesem Buch zugrunde liegt, ist im Marz 1988 mit einem Berieht an die Deutsche Forschungsgemeinschaft abgeschlo Ben worden. DaB sich die Fertigstellung der Buchfassung so lange verzogert hat, liegt an den Problemen, die aus dem System des akademischen Arbeits marktes und der ProjektfOrderung erwachsen. Aufgrund der Notwendigkeit, neue Projekte zu akquirieren und zu bearbeiten, und - fUr einige Mitarbeiter - aufgrund der Notwendigkeit, andere Stellen anzutreten und sich mit ganzer Energie auf die neuen Aufgaben zu konzentrieren, hat immer wieder die MuBe gefehlt, die fUr eine griindliche Uberarbeitung der einzelnen Untersuchungs teile und ihres Zusammenhangs erforderlich war. Allerdings scheint uns die VerzOgerung an der Geltung unserer Uberlegun gen und Befunde niehts zu andern. Das Altern der Gesellsehaft veraltet nieht. Unsere Untersuchung zielt auf Strukturen und Lebensformen, deren Verbrei tung und Bedeutung eher zu- als abnehmen wird. Der publizistische Gefeehts larm, den das Altern der Gesellschaft fUr kurze Zeit zu entfaehen begann (bei spielhaft sei die SPIEGEL-Titelgeschiehte Kampf der Generationen: lung ge gen alt yom 31.7.1989 genannt), hat sich inzwischen zwar unter dem Ansturm neuer Themen wieder gelegt, aber das Problem seIber ist damit nieht ver schwunden. DaB die ersten Pulverdiimpfe schon verzogen sind, gibt uns viel leieht die Chance zu einer weniger aufgeregten Erorterung der neuen Lebens formen, die mit dem zunehmenden gesellschaftlichen Gewicht des Alters und der Alteren zu entstehen beginnen.
Biografie
Martin Kohli ist Prof. für Soziologie an der FU Berlin.Anmerkungen:
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