Carlo Levi: Christus kam nur bis Eboli, Gebunden
Christus kam nur bis Eboli
- Originaltitel: Cristo si è fermato a Eboli
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- Übersetzung:
- Martin Hallmannsecker
- Verlag:
- Wagenbach Klaus GmbH, 08/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783803133915
- Artikelnummer:
- 12678086
- Umfang:
- 300 Seiten
- Erscheinungstermin:
- 20.8.2026
- Serie:
- Quartbuch
Weitere Ausgaben von Christus kam nur bis Eboli |
Preis |
|---|---|
| Buch, Kartoniert / Broschiert | EUR 13,00* |
Klappentext
Wir sind keine Christen, sagen die Leute, Christus kam nur bis Eboli. In diese Gegend, wo die Straße und die Bahngleise die Küste von Salerno und das Meer hinter sich lassen und in die gottverlassenen Landstriche Lukaniens führen, kommt im Sommer 1935 der Turiner Arzt und Künstler Carlo Levi. Hierher hat Mussolinis Regime ihn wegen seiner antifaschistischen Aktivitäten verbannt. Empathisch begegnet Levi dem entbehrungsreichen Leben der Bauern im Mezzogiorno, er lernt ihren Alltag und ihre Sorgen ebenso kennen wie ihre magischen Bräuche und uralten Traditionen. Mit dem Auge des Malers erkundet er die karge Schönheit der Landschaft, die steilen weißen Lehmhänge, an denen die Häuser wie in der Luft zu schweben scheinen. In Martin Hallmannseckers Neuübersetzung liest sich diese große literarische Ethnografie des italienischen Südens so frisch, als wäre sie von einer dicken Staubschicht befreit worden.
Biografie (Carlo Levi)
Carlo Levi wurde 1902 in Turin als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie geboren. Er studierte Medizin und schloß sich schon früh der linksintellektuellen, antifaschistischen Arbeiterbewegung an. Später sollte er zu einer der führenden Persönlichkeiten des italienischen Widerstandes werden. Noch während des Studiums wendet er sich der Malerei zu und arbeitet bis zum Verbot seiner Bilder in Italien erfolgreich als Maler. Mitte der zwanziger Jahre geht er in den Untergrund, wird 1935 verhaftet und in die Verbannung nach Süditalien geschickt. Nach der Befreiung Italiens leitet er in Rom die linksliberale Tageszeitung Italia Libera. Er lebte bis zu seinem Tod 1975 als Maler und Feuilletonist.Anmerkungen:
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