Bruno Latour: If We Lose the Earth, We Lose Our Souls, Gebunden
If We Lose the Earth, We Lose Our Souls
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Aktueller Preis: EUR 82,10
- Übersetzung:
- Catherine Porter, Sam Ferguson
- Verlag:
- Polity Press, 04/2024
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Englisch
- ISBN-13:
- 9781509560455
- Artikelnummer:
- 11557938
- Umfang:
- 110 Seiten
- Gewicht:
- 255 g
- Maße:
- 222 x 143 mm
- Stärke:
- 16 mm
- Erscheinungstermin:
- 8.4.2024
- Hinweis
-
Achtung: Artikel ist nicht in deutscher Sprache!
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Klappentext
In this book Bruno Latour calls upon Christians to join the struggle to avert a climate catastrophe. First and foremost, Christians need to overcome their lack of interest in 'earthly things' and pay attention to the Earth at a time when it is being neglected. He also urges Christians to renew their understanding of their faith in the context of the new image of the world that has emerged from Earth system science - that of a world in which the myriad of beings that inhabit the world are interdependent and living in close proximity on a slender, fragile membrane on the surface of the planet.This new image of the world cannot fail to have an impact on the sciences, on politics and on religion, just as, in earlier centuries, the cosmology of Copernicus and Galileo upset the old order. Latour sees the ecological crisis, and the cosmological mutation that it entails, as an opportunity to convey anew, to the largest possible audience, the tradition of Christianity as it has never been appreciated before, by bringing to bear the lessons of eschatology on the great crisis that looms before us all.
Biografie (Bruno Latour)
Bruno Latour wurde 1947 im der burgundischen Kleinstadt Beaune als Sohn einer Winzerfamilie geboren. Nach einem Studium der Philosophie und Anthropologie promovierte er 1975 an der Universität Tours. 1979 veröffentlichte Latour zusammen mit dem britischen Soziologen Steve Woolgar Laboratory Life, das Ergebnis seiner Feldstudien im Labor des späteren Nobelpreisträgers Roger Guillemin. Dabei konnte Latour aufzeigen, welche Rollen rhetorische Strategien und technische Artefakte bei der "Konstruktion wissenschaftlicher Tatsachen" spielen. Mit dem 1987 erschienenen Science in Action weitete Bruno Latour diese zunächst sozialkonstruktivistische Argumentation auf das Gebiet der Technik aus. Er entwickelte zusammen mit anderen Soziologen, vor allem Michel Callon und John Law, die Akteur-Netzwerk-Theorie, die über den Sozialkonstruktivismus hinausgeht. Anders als dieser geht die Akteur-Netzwerk-Theorie nicht davon aus, dass Technik und Wirklichkeit sozial konstruiert sind. Vielmehr wird davon ausgegangen, dass Technik/Natur und das Soziale sich in einem Netzwerk wechselseitig Eigenschaften und Handlungspotentiale zuschreiben. Latour entwickelte später auf Basis dieser Überlegungen mit "Wir sind nie modern gewesen" und "Das Parlament der Dinge" eine Kritik der "modernen" Gesellschaft. 1987 erfolgte die Habilitation an der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales. In den Science Wars der 90er Jahre wurde Latour unter anderem von Alan Sokal heftig kritisiert. In "Die Hoffnung der Pandora" setzte sich Latour mit dieser Kritik auseinander. 1982 wurde er Professor für Soziologie an der Ecole Nationale Supérieure des Mines in Paris. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit im engeren Sinne kuratierte er zusammen mit Peter Weibel die Ausstellungen Iconoclash (2002) und Making Things Public (2005) am Karlsruher Zentrum für Kunst und Medientechnologie. 2008 wurde Bruno Latour mit dem "Siegfried Unseld Preis" ausgezeichnet.
Bruno Latour
If We Lose the Earth, We Lose Our Souls
Aktueller Preis: EUR 82,10