August Gottlieb Meißner: Kriminalgeschichten, Gebunden
Kriminalgeschichten
- Die erste Sammlung von Kriminalgeschichten in der deutschen Literatur
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin, 06/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783743756618
- Artikelnummer:
- 12779337
- Umfang:
- 204 Seiten
- Gewicht:
- 480 g
- Maße:
- 226 x 160 mm
- Stärke:
- 20 mm
- Erscheinungstermin:
- 14.6.2026
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Preis |
|---|---|
| Buch, Kartoniert / Broschiert | EUR 12,80* |
Klappentext
August Gottlieb Meißner: Kriminalgeschichten. Die erste Sammlung von Kriminalgeschichten in der deutschen Literatur
Erstdruck der Zusammenstellung: Wien, 1796 unter dem Titel 'Kriminal Geschichten'.
Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2026.
Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst.
Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage.
Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH
Ein Verbrechen ist selten nur eine Tat. In August Gottlieb Meißners 'Kriminalgeschichten' stehen Menschen vor Gericht, deren Schuld sich nicht einfach fassen lässt: ein Mann, der aus religiöser Angst tötet; eine junge Frau, die durch Erpressung und Verzweiflung zur Brandstifterin wird; ein vermeintlicher Mörder, gegen den alle Zeichen sprechen; ein Ausgestoßener, den Vorurteil und Armut in die Räuberwelt treiben.
Diese Sammlung führt in die dunklen Räume der Justiz des 18. Jahrhunderts und fragt nach dem, was hinter Urteil, Geständnis und Strafe verborgen bleibt. Meißner erzählt von Leidenschaft, Irrtum, sozialer Härte und moralischer Verstrickung mit einem Blick, der nicht entschuldigt, aber verstehen will. So entstehen Kriminalfälle, die weniger auf Sensation zielen als auf die beunruhigende Frage, wie sicher ein Urteil über Schuld überhaupt sein kann.
Die Sammlung ist ein früher Meilenstein der deutschen Kriminalliteratur: aufklärerisch, psychologisch scharf und bis heute eindringlich in seiner Einsicht, dass der Mensch oft tiefer verstrickt ist, als das Gesetz es sehen kann.
Anmerkungen:
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