Arnis Vilks: Neoklassik, Gleichgewicht und Realität, Kartoniert / Broschiert
Neoklassik, Gleichgewicht und Realität
- Eine Untersuchung über die Grundlagen der Wirtschaftstheorie
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- Physica-Verlag HD, 11/1991
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert, Paperback
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783790805697
- Artikelnummer:
- 5264580
- Umfang:
- 124 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 1991
- Ausgabe:
- 1991
- Copyright-Jahr:
- 1991
- Gewicht:
- 232 g
- Maße:
- 245 x 165 mm
- Stärke:
- 10 mm
- Erscheinungstermin:
- 11.11.1991
Inhaltsangabe
A. Fragestellungen.- B. Zur Literatur.- C. Wissenschaftstheoretische Vorbemerkungen.- D. Plan der Untersuchung.- I. Sozialer Raum und Gleichgewichtszustand.- 1. Neoklassische Axiome Als Regeln der Umgangssprache.- 1.1. Das Rationalitätsaxiom.- 1.2. Das Axiom Subjektiver Handlungsmöglichkeit.- 1.3. Das Axiom Objektiver Handlungsmöglichkeit.- 1.4. Das Axiom der Existenz von Situation und Handlungen.- 1.5. Das Axiom der Situationsbestimmtheit.- 1.6. Das Inklusionsaxiom.- 1.7. Trivialität und Evidenz der Axiome.- 2. Die Statischen Axiome im Kontext der Theorie.- 2.1. Formalisierung der Axiome.- 2.2. Der Begriff des Sozialen Raums.- 2.3. Der Begriff des Allgemeinen Gleichgewichts.- 2.4. Modelle und Logische Konsistenz.- 2.5. Axiome und Annahmen.- 2.6. Handlungen, Kalküle, Verhalten und Pläne.- 2.7. Gleichgewichtsdefinitionen in der Literatur.- 3. Einige Beispiele Statischer Gleichgewichts Modelle.- 3.1. Kompetitives Gleichgewicht im Arrow-Debreu-Modell.- 3.2. Temporäres Gleichgewicht.- 3.3. Gleichgewicht bei Preisrigiditäten und Rationierung.- 3.4. Nash-Gleichge Wicht in Verallgemeinerten Spielen.- 3.5. Objektive Möglichkeit und Gleichgewichtsbedingungen .- 3.6. Ungleichgewicht und Gleichgewichte in Kalkülräumen.- 3.7. Was erklärt die statische Neoklassik?.- II. Dynamischer Sozialer Raum und Gleichgewichtsprozess.- 1. Ein Dynamisches Axiom.- 2. Eine Definition Neoklassischer Wirtschaftstheorie.- 3. Dynamischer Sozialer Raum und Gleichgewichtsprozeß.- 4. Gleichgewichtsprozeß und Ruhezustand.- 5. Einige Beispiele Dynamischer Gleichgewichtsmodelle.- 6. Fixpunkt und Gleichgewicht.- 7. Science versus fiction ?.- III. Drei Bedeutungen von Makroökonomischer Theorie .- 1. Makroökonomik als Simplifizierende Gleichgewichtstheorie.- 2. Makroökonomik als Aggregative Theorie.- 3. Empirische Makroökonomik.- Schluss.- Register.
Klappentext
Die Entstehung der vorliegenden Schrift wurde ganz wesentlich durch zwei für mich vorbildliche Gelehrte beeinflußt, denen ich an dieser Stelle dafür meinen Dank sagen möchte: Herrn Professor Harald Scherf darf ich als meinen akademischen Lehrer bezeichnen; in unzähligen Facetten hat er mir vor Augen geführt, was zum Leitmotiv der vorliegenden Untersuchung geworden ist: Den engen Zusammenhang von ökonomischer Theorie und Sprache. Die entscheidenden Teile der hier vorgelegten Analyse dieses Zusammenhangs entstanden während eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Forschungsaufenthaltes in Cambridge, England, wo Herr Professor Frank Hahn die Freundlichkeit hatte, meine unausgereiften Überlegungen zum ökonomi schen Gleichgewichtsbegriff mit mir zu diskutieren. Seiner Kritik und seinen Schriften verdankt die vorliegende Arbeit vermutlich mehr Anregungen als ich in entsprechenden Hinweisen zum Ausdruck gebracht habe. Auch den Einfluß, den Jo Runde auf die Entstehung dieser Schrift gehabt hat, kann ich im Detail kaum rekonstruieren: Die vielen und intensiven Diskussionen, die ich in Cambridge mit ihm führen konnte, haben nicht nur einzelne meiner Argumente geprägt, sondern, wie ich glaube und hoffe, auch meine Neigung zum Dogmatismus ein wenig gemildert. Ferner möchte ich Paul Anand danken: Die in dieser Arbeit verwendete axiomatische Darstel lungsweise geht letztlich auf Gespräche mit ihm zurück. Uwe Ram bin ich vor allem für seine scharfsinnige Kritik an einigen der Axiome dankbar.
Anmerkungen:
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