Anthropologie der Liebe, Gebunden
Anthropologie der Liebe
- Theologie, Soziologie und Psychologie der Beziehung
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Herausgeber:
- Eureka Circe
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 05/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783696399665
- Artikelnummer:
- 12754034
- Umfang:
- 502 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 832 g
- Maße:
- 216 x 153 mm
- Stärke:
- 36 mm
- Erscheinungstermin:
- 20.5.2026
Klappentext
Was ist Liebe, wenn sie mehr ist als Gefühl - wenn sie Bindung, Verantwortung und geistliche Wirklichkeit wird? Anthropologie der Liebe entfaltet Beziehung als Grundthema menschlicher Existenz. Soziologie, Theologie und Psychologie werden transdisziplinär miteinander verschränkt: theologisch erscheint Beziehung als Ort von Gnade, Bund und Communio; soziologisch als Form von Anerkennung und Öffentlichkeit; psychologisch als Raum von Bindung, Verletzlichkeit, Reifung und Heilung. Im Zentrum steht, dass der Mensch als relationales Wesen nicht in Isolation zu sich selbst findet, sondern nur im Dialog, in der Hingabe und in der Verantwortung gegenüber einem Gegenüber. Dieses Buch entwickelt eine Beziehungsethik, die nach der Wahrheit einer Beziehung fragt: mit Freiheit, Treue, Verantwortung, Gewaltfreiheit, gegenseitiger Würde, Versöhnungsfähigkeit und Fruchtbarkeit im umfassenden Sinn. Als Folgeband zu Nulla Exclusio führt Anthropologie der Liebe zudem die Frage nach kirchlicher Inklusion weiter: Damit wird auch die Frage gleichgeschlechtlicher Liebes-Paare oder Paare mit geschiedenen bzw. auch mit geweihten Personen vor dem Altar nicht als Lieblingsthema behandelt, sondern zum Prüfstein kirchlicher Glaubwürdigkeit. Der Fokus verschiebt sich: Nicht allein gleichgeschlechtliche Beziehungen werden zum Prüfstein kirchlicher Glaubwürdigkeit, sondern auch zölibatäre Beziehungsordnungen und Paare mit geweihten Personen. Sie stehen im Zentrum des Evangeliums und verweisen darauf, dass die katholische Kirche ihre Beziehungslogik neu denken muss. Wenn Liebe frei, treu, verantwortlich und lebensförderlich ist, wird die Reform des Pflichtzölibats hin zu einem freiwilligen Zölibat als notwendiger Schritt einer glaubwürdigen Beziehungstheologie sichtbar. Die theologische Konsequenz vor dem Altar: Keine Exklusion dort, wo Beziehung Gottes Gnade sichtbar macht. Nulla Exclusio II.
Anmerkungen:
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