Alexander Fiesel: Unbezwingbar, Gebunden
Unbezwingbar
- Mein Leben in der 22. Minute
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 04/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783695749577
- Artikelnummer:
- 12695374
- Umfang:
- 48 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 193 g
- Maße:
- 216 x 153 mm
- Stärke:
- 7 mm
- Erscheinungstermin:
- 17.4.2026
Klappentext
UNBEZWINGBAR Seit zweiundzwanzig Jahren ist die Minute 22: 22 Uhr mein Altar. Was als verzweifeltes Warten eines 17-jährigen Jungen auf eine SMS begann, die niemals ankam, hat sich in eine lebenslange Wacht verwandelt. Dieses Buch ist die Chronik einer Verwandlung: vom traumatisierten Zeugen zum unbezwingbaren Vater. Meine Reise durch die Schatten begann früh. Mit sieben Jahren stand ich am surrenden Krankenbett meiner Tante Doris und lernte, dass Hoffnung manchmal nur aus ein paar Münzen für den Kiosk besteht. Mit zehn sah ich, wie die Welt meiner Nachbarin Maria und ihres Mannes, dem Steinmetz, innerhalb von Wochen zerbrach, erst besiegt durch das schwere Handwerk, dann ausgelöscht durch einen banalen Wespenstich. Ich suchte Halt bei Onkel Gerd, dem stolzen Lokführer, doch auch seine Welt ging in den Flammen einer einzigen Nacht unter. Mit dreizehn und vierzehn wurde meine Schule zum Klassenzimmer der Schatten. Ich erlebte den Suizid eines Mitschülers, den Tod meiner Lehrerin und begleitete meinen Freund Ahmet jeden Abend nach Hause, bis sein Platz an der Bushaltestelle für immer leer blieb. Es folgte Claudia, deren fröhliche Bastelwelt die Einsamkeit einer ungewollten Schwangerschaft nicht überlebte. Mein Fundament war mein Opa Siegfried, der friedliche Sieger. Er lehrte mich beim Sensen des Grases und am Küchentisch vor dem kleinen Fernseher, wie man Sicherheit durch Beständigkeit baut. Sein Haus aus Stein war mein Anker, bis Wiebke kam. Sie war meine Seelenschwester seit dem Sandkasten. Ihr plötzliches Hirnbluten nach einem Kinobesuch am 29. Februar 2004 riss den Vorhang der Unendlichkeit entzwei. Drei Tage lang hielten Maschinen eine Hülle, während ich am Fenster lernte, was ihr Name bedeutete: Die Unbezwingbare. Es folgten Jahre des zweiten LAUFEN Lernens. Ich integrierte meine Garde auch Nina, die Seelenschwester mit dem geliehenen Atem, Tante Rosi, den Engel der geschmierten Brote, und meine Oma Elisabeth, unsere 94-jährige Queen. Heute ist die Dunkelheit besiegt. Durch Julia, meine Tochter des Lichts, und unsere Kinder Luke und Lea, geboren an zwei Freitagen im Mai mit einem Altersunterschied von 2 Jahren. Ihre Taufsprüche, der Schutz der Engel und das Licht der Welt, sind das Siegel meiner Wacht. Ich bin nicht mehr allein. Ich bin der Wächter einer Liebe, die alle Zeit überdauert. Ich bin UNBEZWINGBAR.
Anmerkungen:
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