Achim Orlikowski: Durch stille Zeiten, Kartoniert / Broschiert
Durch stille Zeiten
- Gedichte vom Wandel der Welt und dem leisen Maß der Zeit
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- tredition, 02/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783912495027
- Artikelnummer:
- 12699157
- Umfang:
- 176 Seiten
- Gewicht:
- 264 g
- Maße:
- 210 x 148 mm
- Stärke:
- 13 mm
- Erscheinungstermin:
- 18.2.2026
Klappentext
Der Gedichtband "Durch stille Zeiten" widmet sich dem Wandel der Welt und der Frage, wie Zeit erfahren wird, wenn sie nicht als Drängen, sondern als stiller Prozess wahrgenommen wird. Die Gedichte betrachten Veränderungen nicht als Brüche oder Ereignisse, sondern als langsame Verschiebungen, die Landschaften, Erinnerungen und das innere Erleben gleichermaßen prägen.
Im Zentrum steht eine ruhige, beobachtende Haltung. Die Texte folgen den leisen Bewegungen von Natur und Geschichte, von Tageszeiten, Jahresläufen und menschlichen Lebensphasen. Felder, Wege, Licht, Wind und Räume tauchen immer wieder auf, nicht als bloße Kulisse, sondern als Spiegel innerer Zustände. Die äußere Welt wird zum Resonanzraum für Gedanken, Erinnerungen und Empfindungen, die sich oft nur im Stillwerden zeigen.
"Durch stille Zeiten" fragt nicht nach schnellen Antworten. Die Gedichte vermeiden Deutung, Erklärung und Urteil. Stattdessen lassen sie Raum für Wahrnehmung, Zweifel und Staunen. Zeit erscheint nicht als lineare Abfolge von Momenten, sondern als Gefüge aus Gegenwart, Erinnerung und Erwartung. Vergangenes wirkt fort, Zukünftiges kündigt sich an, ohne greifbar zu werden. In dieser Schwebe entsteht eine besondere Form von Gegenwärtigkeit.
Ein wiederkehrendes Motiv ist das Verhältnis von Wandel und Beständigkeit. Die Gedichte zeigen, dass Veränderung nicht immer laut oder sichtbar ist. Oft vollzieht sie sich unmerklich, im Alltäglichen, im Wiederholten, im scheinbar Unbedeutenden. Wege verschieben sich, Bedeutungen ändern sich, ohne dass sich die Welt auf den ersten Blick verändert. Gerade diese leisen Übergänge stehen im Fokus des Bandes.
Der Ton der Gedichte ist zurückhaltend und ruhig. Die Sprache ist klar, präzise und bewusst unaufgeregt. Bilder entstehen aus einfachen Beobachtungen und gewinnen ihre Tiefe nicht durch Überhöhung, sondern durch Genauigkeit. Die Gedichte laden dazu ein, langsamer zu lesen, zwischen den Zeilen zu verweilen und den eigenen Rhythmus zu finden.
"Durch stille Zeiten" richtet sich an Leserinnen und Leser, die Lyrik als Ort des Innehaltens verstehen. Es ist ein Buch für Menschen, die sensibel für Zeit, Natur und innere Bewegung sind, und die bereit sind, sich auf Texte einzulassen, die nicht festhalten, sondern begleiten. Der Band versteht Zeit nicht als etwas, das überwunden oder genutzt werden muss, sondern als etwas, das trägt, formt und verbindet.
Am Ende steht kein Abschluss im klassischen Sinn, sondern ein Einverstandensein mit dem Wandel. Die Gedichte lassen die Welt offen zurück - nicht als ungelöste Frage, sondern als stillen Zusammenhang, in dem Mensch, Landschaft und Erinnerung einander begegnen.
Anmerkungen:
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