Karsten Fischer: Moralkommunikation der Macht, Kartoniert / Broschiert
Moralkommunikation der Macht
- Politische Konstruktion sozialer Kohäsion im Wohlfahrtsstaat
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- VS Verlag für Sozialwissenschaften, 12/2006
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert, Paperback
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783531153322
- Artikelnummer:
- 7644282
- Umfang:
- 240 Seiten
- Sonstiges:
- 3 SW-Abb.,
- Nummer der Auflage:
- 2006
- Ausgabe:
- 2006
- Copyright-Jahr:
- 2006
- Gewicht:
- 315 g
- Maße:
- 210 x 148 mm
- Stärke:
- 13 mm
- Erscheinungstermin:
- 8.12.2006
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt:
"Kohäsionskrisen": Aufregung als Massenversuch - Intentionen und Institutionen: Sozial-moralische Qualitäten als politisches Problem - Die Macht der Interessen und die Moral des Mitleids: Fünf Fallstudien zur Moralkommunikation der Macht - Fazit
Rezension
"Fischers Buch liefert eine weit greifende Kritik der unterschiedlichen Semantiken von sozialer und politischer Kohäsion. Diese kritik arbeitet scharfsichtig die jeweiligen Implikationen für Staats- und Demokratieverständnisse heraus." (PVS - Politische Vierteljahresschrift, 3-2009)
"Die Studie (...) etabliert einen innovativen, klar konturierten wissenspolitologischen Ansatz und bleibt auch dessen Durchführung anhand breit gestreuter Anwendungsbeispiele nicht schuldig." (Neue Politische Literatur, 3-2007)
"Die Untersuchung enthält eine unglaublich dichte und zielgerichtete Argumentation. (...) Fischers Arbeit besticht durch ein profundes interdisziplinäres Wissen, welches er mit Hilfe einer originellen Fragestellung zu einer klugen Synthese führt. Das Buch ist für Studierende der Politikwissenschaft ab Hauptstudium und für Forschende ebenso geeignet wie vür Vertreter sozialphilosophischer Denkrichtungen." (www. e-politik. de, 10.04.2007)
Klappentext
Von der Antike bis in die Gegenwart werden sozial-moralische Qualitäten als politisches Problem verhandelt, auf das entweder mit dem Erfordernis guter Intentionen geantwortet wird, oder aber mit dem Vertrauen auf stabile Institutionen. Dieser Unterschied bestimmt die wohlfahrtsstaatlichen Entwicklungen in Deutschland, Frankreich und den USA und lässt sich in fünf Fallstudien nachvollziehen: In Ludwig Erhards Konzept der "Formierten Gesellschaft", der Moralkommunikation im deutschen Wiedervereinigungsprozess, der Reformrhetorik der Regierung Schröder, George W. Bushs "Compassionate Conservatism" und dem "wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt" als Zielbestimmung der Europäischen Union zeigt sich dabei, wie die Berufung auf soziale Kohäsion der Begründung staatlichen Handelns dient.
Biografie
Karsten Fischer, geboren 1967, Privatdozent für Politikwissenschaft mit dem Arbeitsschwerpunkt Politische Theorie und Ideengeschichte an der Humboldt-Universität zu BerlinAnmerkungen:
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