Jürgen Habermas: Strukturwandel der Öffentlichkeit
Strukturwandel der Öffentlichkeit
Buch
- Untersuchungen zu einer Kategorie der bürgerlichen Gesellschaft
- Suhrkamp, 11/1990
- Einband: Kartoniert / Broschiert, ,
- Sprache: Deutsch
- ISBN-13: 9783518284919
- Bestellnummer: 2010155
- Umfang: 391 Seiten
- Auflage: Nachdr./ 13. Aufl.
- Copyright-Jahr: 2001
- Gewicht: 234 g
- Maße: 179 x 108 mm
- Stärke: 22 mm
- Erscheinungstermin: 6.11.1990
- Serie: suhrkamp taschenbücher wissenschaft
Beschreibung
"Aufgabe der vorliegenden Untersuchung ist die Analyse des Typus bürgerliche Öffentlichkeit." Um dieser komplexen Aufgabe gerecht zu werden, integriert Habermas Aspekte aus soziologischen, ökonomischen, staatsrechtlichen, politologischen sowie sozial- und ideengeschichtlichen Untersuchungen. Bürgerliche Öffentlichkeit begreift er als eine epochaltypische Kategorie, die sich nicht aus der spezifischen Entwicklungsgeschichte der im europäischen Hochmittelalter entspringenden bürgerlichen Gesellschaft herauslösen läßt. Öffentlichkeit faßt er als eine historische Kategorie und zeigt beispielsweise, daß in einem präzisen Sinn etwa von öffentlicher Meinung erst im England des späten 17. und im Frankreich des 18. Jahrhunderts die Rede sein kann.Klappentext
»Aufgabe der vorliegenden Untersuchung ist die Analyse des Typus >bürgerliche ÖffentlichkeitBürgerliche Öffentlichkeitbürgerlichen GesellschaftÖffentlichkeitöffentlicher Meinung< erst im England des späten 17. und im Frankreich des 18. Jahrhunderts die Rede sein kann.Biografie
Der 1929 in Düsseldorf geborene deutsche Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas studierte Philosophie, Geschichte und Psychologie in Göttingen, Zürich und Bonn, wo er 1954 promovierte. Von 1956 bis 1959 war er Assistent am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main. und nahm dort wesentliche Impulse der Frankfurter Schule auf. Aus ihrer Tradition hat er die seine weiteren Arbeiten strukturierende Fragestellung entwickelt, wie eine kritische Theorie der Gesellschaft beschaffen zu sein habe, die eine dem erreichten Stand sozialwissenschaftlicher Erkenntnis wie historischer Erfahrung angemessene Theorie der Demokratie darstelle. 1961 habilitierte er in Marburg und wurde auf ein Extraordinariat für Sozialphilosophie nach Heidelberg berufen. 1964 erhielt er eine Professur für Philosophie und Soziologie in Frankfurt am Main. 1971 wurde er, gemeinsam mit Carl-Friedrich von Weizsäcker, Direktor des neu gegründeten "Max-Planck-Instituts zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt" in Starnberg. 1982 folgte Habermas dem Ruf nach Frankfurt am Main auf eine Professur für Soziologie und Philosophie. 2001 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.Anmerkungen:
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