Ergebnisorientierte Vergütung bei DRG, Gebunden
Ergebnisorientierte Vergütung bei DRG
- Qualitätssicherung bei pauschalierender Vergütung stationärer Krankenhausleistungen
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Herausgeber:
- Karl Lauterbach, Markus Lüngen
- Verlag:
- Springer Berlin Heidelberg, 01/2002
- Einband:
- Gebunden, HC runder Rücken kaschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783540428183
- Artikelnummer:
- 7703662
- Umfang:
- 168 Seiten
- Sonstiges:
- VIII, 156 S.
- Nummer der Auflage:
- 2002
- Ausgabe:
- 2002
- Copyright-Jahr:
- 2002
- Gewicht:
- 370 g
- Maße:
- 243 x 161 mm
- Stärke:
- 17 mm
- Erscheinungstermin:
- 22.1.2002
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Preis |
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Beschreibung
Dieses Buch erläutert erstmalig den Zusammenhang von Leistungserbringung (Qualität) und ergebnisorientierter Vergütung im Krankenhaus. Bisher richtete sich die Vergütung medizinischer Leistungen nach der erbrachten Leistung. In welcher Qualität die Leistung erbracht wurde, wird bei der Ermittlung der Höhe der Vergütung nicht berücksichtigt. Das Buch diskutiert, welche Möglichkeiten zur Verbindung von Vergütungshöhe und Qualität bzw. Erfolg der Behandlung bestehen. Es gewinnt durch die derzeitige Einführung der DRG (Diagnosis Related Groups) als pauschales Abrechnungssystem in Krankenhäusern anzunehmender Bedeutung. Zielgruppe sind Praktiker, die sich in die Grundlage und Hintergründe der ergebnisorientierten Vergütung in Krankenhäusern einarbeiten möchten. Zugleich werden grundsätzliche Rahmenbedingungen der gesundheitspolitischen Diskussion vorgestellt.
Inhaltsangabe
Einführung.- Ergebnisse.- Gesundheitspolitische Würdigung.- Definitionen.- Ergebnisorientierte Vergütung.- Qualität.- Behandlungsfehler, unerwünschte Ereignisse, Nachläassigkeit.- Pauschalierte Vergütung stationärer Leistungen mit Diagnosis Related Groups (DRG).- Diagnosen, Comorbiditaten und Codierung.- Case-Mix und Fallschwere.- Überblick über DRG-Systeme.- HCFA-DRG.- North-DRG.- AP-DRG.- RDRG.- APR-DRG.- IAP-DRG.- AR-DRG.- Stand der Einführung in Deutschland.- Wahl des DRG-Systems.- Kalkulation der Relativgewichte.- Messen von Qualität.- Zeitfenster.- Datengrundlage und Codierqualität.- Datengrundlage.- Codierqualität.- Risiko-Adjustierung undFallschwere.- Entwicklungshistorie der Risiko-Adjustierung.- Überblick über Fallschweresysteme.- Aggregation der Messungen.- Fallebene.- Aggregation auf Arztebene.- Aggregation auf Diagnoseebene.- Aggregation auf Krankenhausebene.- Aggregation auf Krankenversichererebene.- Evidenz von Strukturqualität.- Studien zur Strukturqualität.- Krankenhausmerkrnale.- Spezielle Versorgungsformen.- Mindestfallzahlen pro Arzt oder Krankenhaus.- Zertifizierung und Qualitätsmanagement.- Peer-Revi ew Systeme.- Telemedizin.- Personalfaktoren.- Interpretation und Umsetzbarkeit der Strukturqualität innerhalb der ergebnisorientierten Vergütung.- Evidenz von Prozessqualität.- Entwicklung von Prozesskriterien.- Prozessmessungen in der ergebnisorientierten Vergütung.- Evidenz von Ergebnisqualität.- Indikatoren der Ergebnisqualität.- Mortalität.- Lebensqualität.- Ergebnismessung in der ergebnisorientierten Vergütung.- Vergleich zwischen Ergebnis- und Prozessqualität.- Sanktionierung von Qualität.- Qualität und Effizienz.- Angemessenheit der Versorgung: Über-, Unter- und Fehlversorgung.- Zusammenfassung: Qualität und Effizienz.- Finanzielle Sanktionierung.- Technische Ausgestaltung.- Organisatorische Ausgestaltung.- Verlauf des Sanktionstarifs.- Höhe des Sanktionstarifs.- Indirekte finanzielle Sanktionierung.- Juri stische Sanktionierung.- Ergebnisorientierte Vergütung in Deutschland.- Gesetzeslage in Deutschland.- QualitÜtssicherung in Deutschland.- Kosten-EffektivitÜt ergebnisorientierter Vergütung.- Praxisbeispiele ergebnisorientierter Vergütung.- Verteilungswirkung ergebnisorientierter Vergütung.- QualitÜtsmÜngel nach Hauptd iagnosegruppen.- QualitÜtsmÜngel nach medizinischen Fachabteilungen.- QualitÜtsmÜngel nach Krankenhausmerkrnalen.- Ergebnisorientierte Vergütung und Krankenhausplanung.- Literatur.
Klappentext
Bisher richtete sich die Vergütung medizinischer Leistungen nach der erbrachten Leistung. In welcher Qualität die Leistung erbracht wurde, wird bei der Ermittlung der Höhe der Vergütung nicht berücksichtigt. Das Buch diskutiert, welche Möglichkeiten zur Verbindung von Vergütungshöhe und Qualität bzw. Erfolg der Behandlung bestehen. Es gewinnt durch die derzeitige Einführung der DRG (Diagnosis Related Groups) als pauschales Abrechnungssystem in Krankenhäusern an zunehmender Bedeutung. Zielgruppe sind Praktiker, die sich in die Grundlage und Hintergründe der ergebnisorientierten Vergütung in Krankenhäusern einarbeiten möchten. Zugleich werden grundsätzliche Rahmenbedingungen der gesundheitspolitischen Diskussion vorgestellt.
Biografie (Karl Lauterbach)
Prof. Karl Lauterbach, geboren 1963 in Düren, studierte Medizin und Gesundheitsökonomie in Deutschland und den USA. Er ist der Direktor des Instituts für Gesundheitsökonomie und Epidemiologie (IGKE) an der Universität zu Köln und lehrt an der Harvard School of Public Health. Der SPD-Politiker und Bundestagsabgeordnete war Mitglied der Rürup-Kommission, des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen und gehörte der Verhandlungskommission zur Gesundheitsreform an.Anmerkungen:
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