Daniel Schulz: Verfassung und Nation, Kartoniert / Broschiert
Verfassung und Nation
- Formen politischer Institutionalisierung in Deutschland und Frankreich
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- VS Verlag für Sozialwissenschaften, 12/2004
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert, Paperback
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783531144108
- Artikelnummer:
- 2944552
- Umfang:
- 324 Seiten
- Sonstiges:
- 1 SW-Abb.,
- Nummer der Auflage:
- 2004
- Ausgabe:
- 2004
- Copyright-Jahr:
- 2004
- Gewicht:
- 532 g
- Maße:
- 240 x 170 mm
- Stärke:
- 17 mm
- Erscheinungstermin:
- 10.12.2004
Kurzbeschreibung
Die Bundesrepublik Deutschland und die V. Republik Frankreichs stehen im Prozess der europäischen Integration vor dem Erfahrungshintergrund zweier verschiedener nationaler Verfassungskulturen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Entwicklung und die Wandlung des Verfassungsverständnisses in Deutschland und in Frankreich anhand seiner deutungskulturellen Ausprägungen zu analysieren. Verfassung und Nation können dabei als konkurrierende Ordnungsmuster verstanden werden, über die unterschiedliche Leitideen und Geltungsansprüche in politischen Deutungskämpfen langfristig verstetigt wurden.
Inhaltsangabe
Einleitung..- 1. Die Lesbarkeit der europäischen Integration.- 2. Fragestellung: Verfassung und Nation in Deutschland und Frankreich.- 3. Theorie institutioneller Ordnungen und politische Kulturforschung als Analyserahmen.- 3.1 Institutionen als Gegenstand.- 3.2 Institutionen als Vermittlung zwischen Leitideen und Rationalitätskriterien.- 3.3 Institutionelle Mechanismen als dauerhafte Symbolisierung von Leitideen.- 3.4 Politische Kulturforschung.- 4. Verfassung und Nation.- 4.1 Die Verfassung als symbolische Ordnung.- 4.2 Die Nation als imaginierte Gemeinschaft.- 4.3 Methodische Folgerungen: Was soll untersucht werden?.- 5. Diskursive Deutungsmacht, Verfassung und Nation.- 6. Aufbau der Arbeit.- I: Zur Genese Politischer Institutionalisierungsformen.- 1 Die Verfassung in Frankreich Von Der Französischen Revolution Bis Zur III Republik.- 1.1 Die Verfassung in der Französischen Revolution.- 1.1.1 Die Entwicklung des, Verfassungsfiebers .- 1.1.2 Die Verfassung als Neuanfang.- 1.1.3 Die Verfassung als Hybris.- 1.1.4 Gründling durch Erklärung: 1789 und 1791.- 1.1.5 Das Subjekt der Verfassung.- 1.1.6 Die Verfassung von 1793.- 1.1.7 Die Verfassungen von 1795 und 1799.- 1.2 Die Chartes von 1814 und 1830.- 1.2.1 Das liberale Verfassungsdenken bei Constant.- 1.2.2 Staatsliberalismus.- 1.2.3 Die gewandelte Legitimität der Charte.- 1.3 Die Verfassung von 1848.- 1.4 Die III. Republik.- 1.5 Die Verfassung als institutionelle Ordnung?.- 2 Die Nation in Frankreich Zwischen Traditionsbildung Und Traditionsbruch.- 2.1 Die Nation als Schöpfung der Revolution.- 2.1.1 Die Bedeutung von Nation vor der Revolution.- 2.1.2 Die Nation als Traditionsbruch.- 2.2 Zwischen Revolution und Republik.- 2.2.1 Nation und Monarchie?.- 2.2.2 Von der creatio ex nihilo zum Erbe der Revolution.- 2.2.3 Die Nation im Sog des republikanischen Universalismus.- 2.3 III. Republik.- 2.3.1 Liberalismus und demokratische Nation.- 2.3.2 Die Nation bei Renan als Traditionalisierung des Traditionsbruchs.- 2.3.3 Nation oder la France ?.- 2.3.4 Die Verschiebung der Nation von links nach rechts.- 2.3.5 Die antirepublikanische Nation bei Maurras.- 2.4 Die Nation in Frankreich als institutionelle Ordnung.- 3 Die Verfassung in Deutschland Vom Frühkonstitutionalismus Bis Zum Kaiserreich.- 3.1 Der Frühkonstitutionalismus Zum Ende Des 18. Jh.- 3.1.1 Die Verfassung der Vernunft.- 3.1.2 Die Verfassung als Zerstörung der Ordnung.- 3.2 Vormärz.- 3.2.1 Restauration und Verfassungsgebung von oben.- 3.2.2 Im Schatten des monarchischen Staates: die bürgerliche Gesellschaft als Koautor.- 3.2.3 Verfassungspatriotismus und nationale Transformation des Konstitutionalismus.- 3.2.4 Vernunftrecht und organischer Liberalismus .- 3.3 Die Verfassung 1848.- 3.4 Von der Revolution zum Oktroi: Preußen und das Kaiserreich..- 3.5 Konstitutionalismus und Obrigkeitsstaat.- 4 Die Nation in Deutschland Von Der Romantik Bis Zur Weimarer Republik.- 4.1 Das Eigene jenseits des Fremden: Die deutsche Nation gegen Frankreich.- 4.1.1 Aufklärung und Romantik.- 4.1.2 Die Nation als Sprachgemeinschaft bei Fichte.- 4.1.3 Die Nation als Hassgemeinschaft bei Arndt.- 4.1.4 Die Nation als Volksgemeinschaft bei Jahn.- 4.2 Die Nation zwischen Liberalisierung und Demokratisierung.- 4.2.1 Die Staatsbürgernation als neues Deutungsmuster?.- 4.2.2 Die demokratische Rekonstruktion der Nation.- 4.3 Die Nation im Kaiserreich.- 4.3.1 Die Rückkehr des Feindes.- 4.3.2 Die Nation als staatliches Identifikationsangebot.- 4.3.3 Die völkische Nation.- 4.3.4 Die Nation in Weimar.- 4.4 Nation ohne Leitidee.- II: Staatsrechtliche Achsenzeit.- 5 Die Französische Verfassungslehre in Der III. Und IV. Republik.- 5.1 Die Nation als objektive Verfassung bei Duguit.- 5.2 Die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte als soziale Verfassung bei Hauriou.- 5.3 Die Staatsnation bei Carré de Malberg.- 5.4 Der Staat als Personifikation der Nation bei Esmein.- 5.5 Die politisch offene Verfassung bei Barthélemy.- 5.6 Die symbolische Aufladung
Klappentext
TElL I: ZUR GENESE POLITISCHER INSTITUTIONALISIERUNGSFORMEN 1 DIE VERFASSUNG IN FRANKREICH VON DER FRANZQSISCHEN REVOLUTION BIS ZUR III. REPUBLIK . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 2 DIE NATION IN FRANKREICH ZWISCHEN TRADITIONSBILDUNG UND TRADITIONSBRUCH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73 3 DIE VERFASSUNG IN DEUTSCHLAND YOM FRUHKONSTITUTIONALISMUS BIS ZUM KAISERREICH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 4 DIE NATION IN DEUTSCHLAND VON DER ROMANTIK BIS ZUR WEIMARER REPUBLIK . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125 TElL II: STAA TSRECHTLICHE ACHSENZEIT 5 DIE FRANZQSISCHE VERFASSUNGSLEHRE IN DER III. UND IV. REPUBLIK . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157 6 VERFASSUNG UND NATION IN DER DEUTSCHEN STAATSLEHRE YOM KAISERREICH BIS ZUR WEIMARER REPUBLIK . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 185 TElL III: SOUVERAINISMEUND VERFASSUNGSPATRIOTISMUS 7 VERFASSUNG UND NATION IN DER V. REPUBLIK . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 215 8 VERFASSUNG UND NATION IN DER BUNDESREPUBLIK . . . . . . . . . . . . . . . . . . 253 ZUSAMMENF ASSUNG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287 LITERA TURVERZEICHNIS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 293 6 Inhalt DANKSAGUNG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 EINLEITUNG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 1. DIE LESBARKEIT OER EUROP AISCHEN INTEGRATION . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 2. FRAGESTELLUNG: VERFASSUNG UNO NATION IN DEUTSCHLAND UNO FRANKREICH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 3. THEORIE INSTITUTIONELLER ORDNUNGEN UNO POLITISCHE KULTURFORSCHUNG ALS ANAL YSERAHMEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 3. 1 Institutionen als Gegenstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 3. 2 Institutionen als Vermittlung zwischen Leitideen und Rationalitiitskriterien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 3. 3 Institutionelle Mechanismen als dauerhafte Symbolisierung von Leitideen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 3. 4 Politische Kulturforschung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 4. VERFASSUNG UNO NATION . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 4. 1 Die Verfassung als symbolische Ordnung . . . . . . . . . . . . . . . .
Anmerkungen:
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