Zur Übersicht Wolfgang Koeppen: Tauben im Gras. Das Treibhaus. Der Tod in Rom
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Tauben im Gras. Das Treibhaus. Der Tod in Rom
Drei Romane
- Buch

- Erscheinungstermin: 15.10.2008
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Detailinformationen
Anmerkungen
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Rezension
"Wolfgang Koeppen gelingt auf zweihundert Seiten, woran Jonathan Littell auf den mehr als tausend Seiten seines Mammutromans Die Wohlgesinnten gescheitert ist: die Monstrosität und zugleich die Lächerlichkeit des faschistischen Charakters sichtbar zu machen."
Rolf Spinnler Stuttgarter Zeitung
Klappentext
»Diese Bücher gehören zusammen: Die Deutschen nach dem Zusammenbruch des ,Dritten Reichs'.« Marcel Reich-Ranicki Wolfgang Koeppens Trilogie war die erste kritische literarische Bestandsaufnahme der Bundesrepublik Deutschland. Ihre Prosa hat Hans Magnus Enzensberger seinerzeit als die »zarteste und biegsamste« bezeichnet, »die unsere verarmte Literatur in diesem Augenblick besitzt«. Alle drei Romane, erschienen 1951, 1953 und 1954, variieren ein Thema: Unerbittlich analysiert Wolfgang Koeppen die Rückstände jener Ideologien und Verhaltensweisen, die zu Faschismus und Krieg geführt haben. Kein Wunder, daß die westdeutsche Kritik der fünfziger Jahre polemisch und abweisend auf diese Bücher reagiert hat.
Biografie:
Wolfgang Koeppen wurde am 23. Juni 1906 in Greifswald geboren und starb am 15. März 1996 in München. Nach einem elfjährigen Aufenthalt in Ortelsburg (Ostpreußen) kehrte er 1919 nach Greifswald zurück. Aus finanziellen Gründen musste er vom Gymnasium auf die Mittelschule wechseln, von der er ohne Abschluss abging. Danach versuchte er sich in ganz unterschiedlichen Berufen: in einer Buchhandlung, im Stadttheater in Greifswald. Als Hilfskoch kam er nach Schweden und Finnland, in Würzburg arbeitete er als Dramaturg. 1927 ließ er sich in Berlin nieder, wo er 1931 zwei Jahre als fest angestellter Redakteur beim Berliner Börsen-Courier arbeitete. Er schrieb Reportagen, Feuilletons, auch erste literarische Arbeiten entstanden. 1934 erschien sein erster Roman, im selben Jahr siedelte er in die Niederlande über. Er kehrte 1938 nach Deutschland zurück und arbeitete ab 1941 für die Bavaria-Filmgesellschaft in Feldafing am Starnberger See, 1945 siedelte er nach München über.