Urkundenbuch der Stadt Mühlhausen / Th. 775-1350, Fester Einband
Urkundenbuch der Stadt Mühlhausen / Th. 775-1350
- Nachwort: Kruppe, Michael
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- Herausgeber:
- Harald Rockstuhl
- Chefredakteur:
- Karl Herquet
- Verlag:
- Rockstuhl, 06/2009
- Einband:
- Fester Einband
- ISBN-13:
- 9783867770507
- Umfang:
- 668 Seiten
- Sonstiges:
- m. 54 Siegel der Reichsstadt Mühlhausen auf 10 Taf.
- Ausgabe:
- Repr. d. Ausg. v. 1874.
- Copyright-Jahr:
- 2009
- Gewicht:
- 1090 g
- Maße:
- 212 x 151 mm
- Stärke:
- 62 mm
- Erscheinungstermin:
- 1.5.2009
- Serie:
- Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und angrenzender Gebiete/Geschichtliche Vereine
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Beschreibung
Reprint 1874 / 2009
Urkundenbuch der ehemals freien Reichsstadt Mühlhausen in Thüringen
Von Karl Herquet, W. Schweineberg, Mühlhausen.
Veröffentlicht von der Buchhandlung des Waisenhauses, Halle 1874
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Vorwort
Den jetzt so regen Bestrebungen auf dem Gebiete der deutschen Städtegeschichte neuen Stoff zuzuführen, ist die Bestimmung des vorliegenden Urkundenbuchs, von dem wir zugleich hoffen dürfen, dass es zur Förderung der Specialgeschichte Thüringens einen nicht unerheblichen Beitrag leistet.
Bei Plan und Anlage desselben waren vorzugsweise practische Gesichtspunkte massgebend. Es handelte sich nicht allein um eine Publication der vorhandenen Urkundenschätze Mühlhausens, es sollte vor allem auch das gesammte urkundliche Material zusammengestellt werden, mittels dessen zum Aufbau einer bis jetzt noch nicht existierenden, den Anforderungen unseres kritischen Zeitalters entsprechenden Geschichte dieser so bedeutungsvollen Stadt geschritten werden könne. Desshalb auch die Verbindung von Urkunden und Regesten unter Wahrung der chronologischen Folge.
Da aber das bereits publicierte Material aus einer reichhaltigen Literatur ausgeschieden werden musste man erinnere sich nur, dass die kirchlichen Verhältnisse Mühlhausens nach Mainz gravitirten so mag gerade in dieser Beziehung die vorliegende Arbeit mancher Ergänzung fähig sein. Jeder Nachtrag, jeder Hinweis auf Lücken wird daher mit Dank angenommen werden.
Dass mit dem Jahre 1350 abgeschlossen wurde, hat, ausser, in der Fülle des Stoffs, auch noch darin seinen Grund, dass in dieser Zeit eine innere Revolution stattfand, in Folge deren das Stadtregiment eine stark veränderte Gestalt erhielt.
Eine Fortsetzung dieses Werkes bis zum Ausgang des Mittelalters oder bis zum Bauernkrieg, eines ebenfalls für Mühlhausen sehr wichtigen Zeitabschnittes, wird hoffentlich in nicht zu ferner Zeit in Angriff genommen werden können. Allerdings wird es dafür nicht unbedeutender Vorarbeiten bedürfen, da allein schon die Perlustrirung der mit 1383 beginnenden Copiebücher, die Concepte sämmtlicher Rathsschreiben enthaltend, einen ausserordentlichen Zeitaufwand beanspruchen möchte.
Wie für die Geschichte Thüringens, so wird auch für die des grossen Vaterlandes eine verhältnissmässig werthvolle Arbeit dabei zu erhoffen sein, enthält ja dieses Buch allein schon an 100 Reichsurkunden, von denen unter anderem die des Kaisers Ludwig des Baiern zu dessen Itinerar manche, nicht unwichtige Aufklärung geben. Schon die Stellung Mühlhausens als einer Reichsstadt bedingte ein innigeres Verhältniss zu Kaiser und Reich, wie die anderer, unter fränkischer Hoheit stehender Städte.
Entsprechend diesem früheren Character, der sich noch jetzt in der malerischen Ringmauer und dem Reichthum an schönen gothischen Kirchen ausprägt, hat auch die Bürgerschaft sich ein reges Gefühl für die alte Bedeutung ihrer Stadt bewahrt und die Opfer, die die Repräsentativkörper derselben für die Bearbeitung ihres reichhaltigen Rathsarchives und die Publikation dieses Urkundenwerks auf das bereitwilligste gebracht, sind nicht der kleinste Beweis dafür.
Weiterhin darf hier die erfreuliche Thatsache mitgetheilt werden, dass auch der im Juni 1870 zu Merseburg versammelt gewesene Provinziallandtag der Provinz Sachsen für die Herstellungskosten desselben eine namhafte Summe bewilligt hat.
Biografie (Harald Rockstuhl)
Harald Rockstuhl wurde 1957 in Bad Langensalza geboren und wuchs in der Gemeinde Tüngeda am Fuße des Hainich auf. Sein Vater, der Ortschronist Werner Rockstuhl, prägte seinen Lebensweg. Seit 1974 schrieb Harald Rockstuhl für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften Reportagen und heimatgeschichtliche Beiträge, und seit 1982 erschienen in kleinen Auflagen verschiedene Publikationen. 1986/87 bearbeitete er das Lebenswerk des Burgtonnaer Heimatdichters Heinz Keil (1916-1985) und gab darüber ein 200seitiges Buch heraus.§Im Jahre 1988 begann Harald Rockstuhl mit einer Reportage über August Giese die Hainich-Heimatforschung. 1990 gründete er einen eigenen Verlag und begann mit der Herausgabe der Hainich-Heimathefte. Zum Verlag kam ein Jahr später der Thüringer Heimatliteraturversand hinzu. Er arbeitete seit 1990 mit dem Eisenbahnschriftsteller Günter Fromm zusammen. Als Verleger und Schriftsteller veröffentlichte er zahlreiche Bücher.§Er ist verheiratet und Vater einer Tochter.Anmerkungen:
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