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Ulrich Sachsse

Selbstverletzendes Verhalten

Psychodynamik - Psychotherapie. Das Trauma, die Dissoziation und ihre Behandlung
  • Buch i
  • Erscheinungstermin: 15.12.2008
  • Verfügbarkeit: versandfertig innerhalb 24 Stunden i

Detailinformationen

  • Vandenhoeck + Ruprecht Gm, 12/2008
  • Einband: Kartoniert / Broschiert
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783525457719
  • Bestellnummer: 2211471
  • Autor: Ulrich Sachsse
  • Umfang: 210 Seiten
  • Nummer der Auflage: 8007
  • Auflage: 7. Auflage.
  • Gewicht: 250 g
  • Maße: 207 x 124 mm
  • Stärke: 15 mm

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Beschreibung

Meist sind es junge Mädchen und Frauen, die sich offensichtlich selbst verletzen (Ritzen und Schneiden der Haut, Verbrennen durch Zigaretten und Feuerzeuge, Verbrühungen u.ä.). Ihre Zahl steigt; in allen psychotherapeutischen und psychiatrischen Kliniken sind sie ausgesprochene Problempatientinnen.
Die Ursachen und die Psychodynamik dieses - gezielt - entsetzlichen Verhaltens sind so eigentümlich, daß selbstverletzendes Verhalten (SVV) als eigenes Krankheitsbild angesehen werden muß. Der Autor hat das Phänomen in 15jähriger psychiatrischer und psychotherapeutischer Arbeit erforscht. In diesem Buch entwickelt er an einer Vielzahl klinischer Beispiele eines psychoanalytische Therapiestrategie zu Anamnese, Psychodynamik, Struktur und Diagnose und zu spezifischen Probelemen in der stationären psychiatrischen und psychotherapeutischen und in der ambulanten Langzeit-Psyhotherapie.

Klappentext

Das Symptom Selbstverletzendes Verhalten ist heute weit verbreitet, nicht nur unter Patientinnen und Patienten, sondern auch als Bestandteil von Jugend-Subkulturen. Da gerät in Vergessenheit, dass es noch vor 25 Jahren eine Seltenheit war. Seit dem Outing von Lady Diana, unter Bulimie gelitten und sich selbst verletzt zu haben, ist es "hoffähig" und medienwirksam. Selbstverletzendes Verhalten steht in naher Verbindung zur Borderline-Persönlichkeitsstörung, zur komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung und zu anderen selbstfeindlichen und körperfeindlichen seelischen Störungen. Die Behandlung ist nicht symptomspezifisch, sondern richtet sich nach der Störung, die dieses Symptom hervorbringt. So steht Selbstverletzendes Verhalten im Zentrum psychodynamischer, traumazentrierter und verhaltenstherapeutischer Methoden, die Borderline-Störungen und komplexe Posttraumatischen Belastungsstörung behandeln. Das Buch kann als Standardwerk der deutschsprachigen Literatur gesehen werden. Auf der Basis psychodynamischen Denkens wird insbesondere das enge, widersprüchliche und therapiehemmende Beziehungsgeflecht verdeutlicht, in dem sich Behandelte und Behandelnde rasch befinden. Auf der Basis einer stets reflektierten und bewußt gestalteten therapeutischen Beziehung werden psychodynamische und traumazentrierte Vorgehensweisen vermittelt, die auf aktuelle verhaltenstherapeutische Methoden problemlos übertragbar sind. Das Buch ist offen, ehrlich und sehr lebendig geschrieben, gut lesbar und auch für Betroffene und deren Angehörige ein Gewinn.

Biografie:

Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse, Arzt für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychoanalyse, Lehr- und Kontrollanalytiker, ist Funktionsbereichsleiter in der Akutpsychiatrie III am Niedersächsischen Landeskrankenhaus Göttingen und Honorarprofessor an der Universität-Gesamthochschule Kassel. 2004 Preis der Dr. Margrit Egnér-Stiftung, Zürich. 2006 Hamburger Preis Persönlichkeitsstörungen.

Autor(en):

0180 510 42 04

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