Reinhard Wilke: Meine Jahre mit Willy Brandt drucken

Reinhard Wilke

Meine Jahre mit Willy Brandt

Die ganz persönlichen Erinnerungen seines engsten Mitarbeiters. MIt einem Vorwort von Ulrich Wickert
  • Buch i
  • Erscheinungstermin: 29.3.2010
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Detailinformationen

  • Hohenheim Verlag, 03/2010
  • Einband: Gebunden
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783898501989
  • Bestellnummer: 2205638
  • Autor: Reinhard Wilke
  • Umfang: 272 Seiten
  • Sonstiges: mit Abbildungen
  • Gewicht: 467 g
  • Maße: 214 x 143 mm
  • Stärke: 28 mm

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Beschreibung

Von Ende 1970 bis Frühjahr 1976 war Reinhard Wilke der engste Mitarbeiter von Willy Brandt zuerst im Kanzleramt, dann nach Brandts Rücktritt 1974 in dessen Büro im Bundeshaus. In diese Zeit fallen wichtige Entscheidungen der sozial-liberalenKoalition, die Verleihung des Friedensnobelpreises an Brandt, Barzels gescheitertes Mißtrauensvotum und die Olympischen Spiele in München, wo Wilke die spätere Königin Sylvia von Norwegen kennenlernte, die Nominierung des Außenministers Scheel für das Amt des Bundespräsidenten, aber auch die Entdeckung des DDR-Spions Günter Guillaume im Kanzleramt. Wilke erfährt früh davon, aber ihm sind die Hände gebunden. All das steht ungeschminkt in seinem Tagebuch, das er kurz vor seinem Tod zur Veröffentlichung freigegeben hat ein überaus wichtiges, spannend zu lesendes Dokument der Zeitgeschichte.

Klappentext

"Meine Jahre mit Willy Brandt" protokolliert vor allem die Zeit von 1970 bis 1974 sehr ausführlich. Auf lediglich drei Seiten beschäftigt sich Wilke mit seiner Arbeit als Büroleiter für den "einfachen" Abgeordneten Brandt von 1974-1976. Danach ging er zu Katharina Focke ins Familienministerium und nahm dort eine Abteilungsleiterposition an. Mit Erläuterungen zu Struktur und Gliederung des Bundeskanzleramts hält sich Wilke nicht lange auf. Zumindest gewisse Grundkenntnisse der Infrastruktur und Organisationselemente einer solchen Behörde werden vorausgesetzt; auch die Hauptakteure der damaligen Politik sollten einigermaßen bekannt sein.(*) Bescheiden heißt es, dass die Aufzeichnungen nur ein Mosaikstein im Gesamtbild von Person und Wirken Willy Brandts darstellen. Interessant am Rande, dass er in seinem Vorwort ausdrücklich betont, Brandt nicht als Denkmal verehrt, sondern als Menschen erlebt und geachtet zu haben, während zu Beginn seiner chronologischen (nicht laufend datierten) Aufzeichnungen von einer Verehrung zu Brandt durchaus die Rede und sogar Anlass für die Übernahme dieser Position ist. Mag sein, dass sich in der Arbeit und durch die zeitliche Distanz dieses Urteil verändert hat, was sich auch in der Vorbemerkung zeigt er habe die damaligen Jahre aus größter Nähe zu Willy Brandt erlebt und manchmal erlitten.

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