Musik und Sprache, Fester Einband
Musik und Sprache
- Dimensionen eines schwierigen Verhältnisses
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- Herausgeber:
- Christian Grüny
- Verlag:
- Velbrueck GmbH, 12/2012
- Einband:
- Fester Einband
- ISBN-13:
- 9783942393508
- Umfang:
- 240 Seiten
- Ausgabe:
- 1. Aufl.
- Copyright-Jahr:
- 2012
- Gewicht:
- 434 g
- Maße:
- 230 x 149 mm
- Stärke:
- 22 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.10.2012
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Kurzbeschreibung
Inwiefern ist das Verhältnis von Musik und Sprache als schwierig zu bezeichnen? Ist denn nicht gerade die Beziehung dieser beiden Medien immer als besonders zwang- und problemlos angesehen worden? Ja, Musik und Sprache galten als natürliche Partner, über deren gemeinsamen Ursprung spekuliert werden konnte, wenn sie nicht von vornherein nur als Dimensionen eines einzigen Phänomens betrachtet wurden. Unter den künstlerischen Disziplinen sind die beiden - neben Musik und Tanz - sicher diejenigen, die die längste und stabilste Zusammenarbeit aufweisen können. Die Texte dieses Bandes betrachten den Zusammenhang von Musik und Sprache aus ganz unterschiedlichen Perspektiven, wobei die Frage nach der Sprachähnlichkeit der Musik bzw. der spezifischen Differenz der beiden für die meisten den Ausgangspunkt bildet. Fragen nach der Zeichenhaftigkeit der Musik werden dabei historisch situiert und verknüpft mit solchen des musikalischen Kunstwerks, der Ontogenese und dem zeitgenössischen Umgang mit Sprache in Musik.
Inhaltsangabe
Christian Grüny: Einleitung: Die Schwierigkeiten des Geläufigen
Alexander Becker und Matthias Vogel: Musik als Konfiguration der Vergegenwärtigung. Anmerkungen zu Adornos "Fragment über Musik und Sprache"Wolfram Ette: Thesen zur Sprachähnlichkeit der Musik
Andreas Luckner: "Wortferne Kunst und doch im Umkreis der Sprache zu Haus". Überlegungen zu einer Philosophie der Musik, ausgehend von einer Sentenz Albrecht Wellmers
Johannes Picht: Bewegung und Bedeutung. Sprache, Musik und Zeitkonstitution
Elfie Miklautz: aaaaaaaaaaaaa - Musik will uns hören
Simone Mahrenholz: Was macht (Neue) Musik zu einer "Sprache"? Die Metapher der Sprachähnlichkeit und ihr Verhältnis zum musikalischen Denken
Janós Weiss: Versuch einer Theorie des musikalischen Kunstwerkes
Steffen A. Schmidt: Musik / Sprache - Bestandsaufnahme einer Kultur
Ingrid Allwardt: Schriftstimmen - gesungen, gesprochen oder vertont? Gelesen, gehört oder verschwiegen?
Cornelius Schwehr: Sprachmusik. Vom Umgang mit Musik und Sprache
Albrecht Wellmer: Über Musik und Sprache: Variationen und Ergänzungen
Klappentext
Sprache und Musik haben durch die Geschichte die wohl stabilste Partnerschaft unter allen künstlerischen Medien gepflegt und sind immer wieder in Bezug auf ihre Nähe oder Distanz befragt worden: phylogenetisch, ontogenetisch, historisch und systematisch. Die Frage, ob die Musik (wie) eine Sprache ist, kann aber nicht von den konkreten Formen getrennt werden, die das Verhältnis der beiden jeweils angenommen hat, sondern verbindet sich immer mit bestimmten Auffassungen von Musik und Sprache. Sie ist immer damit beschäftigt, die Musik sowohl zur Sprache in Beziehung zu setzen als auch sich ihrer Hege-monie zu entziehen.Biografie
Christian Grüny, Juniorprofessor für Philosophie an der Universität Witten/Herdecke. Studium der Philosophie und Linguistik in Bochum, Prag und Berlin. Forschungsschwerpunkte: Philosophische Ästhetik, Musikästhetik, Bildtheorie, Theorien der Leiblichkeit, Sprachentwicklung, Schmerz und Gewalt.Anmerkungen:
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