Michael Klonovsky: Radfahren. Kleine Philosophie der Passionen
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Radfahren. Kleine Philosophie der Passionen
- Buch

- Erscheinungstermin: 15.4.2006
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Detailinformationen
Anmerkungen
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Kurzbeschreibung
"Radfahrer sind eine merkwürdige Sorte Mensch. Sie scheinen eine gewisse Freude daran zu empfinden, sich zu quälen."
Rezension
"Wer selber regelmäßig radfährt (oder: Rad fährt?), findet sich und seine Gedanken hier vortrefflich gespiegelt, wer vielleicht längere Zeit nicht mehr auf dem Sattel gesessen ist, der möchte das Rad gleich ins Freie rollen, und wer bisher nicht gefahren ist, und das Buch dennoch liest, wird sich fragen, was er bisher versäumt hat." (Jürgen Nakott in National Geographic)
Klappentext
Radfahren ist mehr als stumpfsinnige Pedaltreterei, meint der Autor, nämlich - u. a. - Schmerzgenuss, Tanz, geistig-seelische Entschlackung, Präludium (und Freibrief) für jede Art Bacchanal, mitunter auch erotisches Vorspiel, jedenfalls nicht nur eine Tätigkeit der Muskeln, sondern nicht minder des Kopfes. Seine Analyse des durchaus suchtrelevanten Phänomens beruht auf jahrelangem Selbstversuch und erstreckt sich thematisch von Aristoteles bis Armstrong (Lance), von Bergauffahren bis Beinrasur, von Wiegetritt bis Wagner (Richard). Der Verfasser unterlässt es keineswegs, darauf hinzuweisen, dass wie allen Passionen auch dieser neben ihrer emi- und permanenten Glücksversprechenseinlösung ein gewisses Maß an Bescheuertheit eignet. Am ehesten verdichtet sich seine Passionsspiel-Philosophie in dem Merksatz: »Wer sich nach einer ausgiebigen Trainingstour den lukullischen Wonnen verschließt, ist - sofern er nicht mit Radfahren sein Geld verdienen muss - ein Idiot.«
Biografie:
Michael Klonovsky, Jahrgang 1962, ist Autor und leitet das Ressort "Debatte" beim Nachrichtenmagazin FOCUS. 1991 erhielt Klonovsky den Wächterpreis der Tagespresse. Er lebt mit seiner Familie in München.