Michael J. Tamura: Wozu sind wir hier? drucken
Michael J. Tamura
Wozu sind wir hier?
Über die Bestimmung der Seele und unseren heiligen Tanz mit dem Leben
Detailinformationen
Anmerkungen
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Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt:Einleitung 1. Was ist die Bestimmung unserer Seele? 12. Die Reise der Seele 73. Raum schaffen für das Göttliche 194. Die Bestimmung der Seele erfüllen 315. Weckrufe 516. Die intuitive Erfahrung Ihrer Bestimmung 637. Die Anerkennung des Göttlichen 798. Vom Widerstand zur Bereitwilligkeit 979. Wachsende Neutralität 11710. Antworten auf das Leben 13311. Den Tempel der Seele errichten 15512. Die Erinnerungen meistern 16113. Immer wieder die Wahrheit wählen 17314. Das große Wunder 17915. Leben: Der Heilige Tanz 189Den heiligen Tanz wagen: Die Anwendung 205Anhang: Die spirituelle Werkzeugkiste 215
Klappentext
"Wozu sind wir hier?" vollbringt das Wunderwerk, auf leicht lesbare Weise die Essenz göttlicher Weisheit einzufangen. Meisterhaft verwebt Michael Tamura Geschichten aus dem wirklichen Leben mit heiligen Lehren und führt die Leser auf eine Reise der Selbsterkenntnis und des persönlichen Wachstums. Wer sich danach sehnt, häufig missverstandene spirituelle Konzepte zu klären sowie die Tiefen seiner Seele zu ergründen, ihre Bestimmung zu erkennen und zu verwirklichen, wird mit diesem inspirierenden Werk zu einem liebevollen, mitfühlenden Leben in Wahrheit finden.Auszüge aus dem Buch
EinleitungDies ist ein Buch über die Bestimmung Ihrer Seele. Wenn man nach dem Wesen der Seele fragt, trifft man zunächst auf mehr Fragen als Antworten. Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was soll ich hier erfüllen? Tatsächlich wird die Suche nach der wahren Bestimmung Ihrer Seele Sie zu großen Abenteuern führen. Manchmal kann die Angst, die Ignoranz, der Zweifel und die Einsamkeit, der Sie dabei begegnen, überwältigend erscheinen. Doch wenn Sie bereit sind, das zu erkunden und zu entdecken, was in Ihrem Herzen, Ihrer Seele, Ihrem Körper und Ihrem Geist verbogen liegt, werden Sie unglaubliche Schätze finden. Es ist kein leichter Weg, doch Sie werden feststellen, dass es nichts auf der Welt gibt, was wertvoller wäre. Ich bete, dass dieses Buch Ihnen auf dieser außergewöhnlichen Reise der spirituellen Heilung und des geistigen Wachstums als Führer dienen möge. Am Anfang des spirituellen Wachstumsprozesses leben die meisten von uns wie Schiffbrüchige, die auf dem offenen Meer treiben. Von den Wellen des Schicksals gebeutelt und verschreckt meinen wir, das Leben sei hart und endet mit demTod. Doch wenn wir uns entscheiden, unsere Ängste hinter uns zu lassen und mit den mächtigen Wogen Frieden zu schließen, lernen wir, den Kopf über Wasser zu halten. Wir werden nicht mehr ständig unter ihnen begraben und unser Leben beginnt, manchmal angenehm und manchmal unangenehm zu sein. Manchmal reiten wir auf einer großen Welle, erkennen die Schönheit um uns herum und erhaschen vielleicht sogar einen Blick auf die Küste. Zu anderen Zeiten sinken wir wieder tief hinab in die Dunkelheit und unsere Hoffnungen reichen nicht weiter, als die nächste Welle zu überleben. Mit etwas Beharrlichkeit beginnen wir zu erkennen, dass wir das Surfen lernen können. Dann werden die gleichen Wellen, die uns zuvor gequält haben, zu unseren Verbündeten. Wenn wir auf ihrer Ehrfurcht erregenden Kraft und Entschlossenheit reiten, lernen wir, heim an die Küsten unserer Freiheit zu surfen. So wie ein Surfer lernt, mit den unbändigen Kräften der Natur zu tanzen, müssen wir lernen, uns in den Heiligen Tanz mit dem Leben zu begeben, um die Bestimmung unserer Seele zu erfüllen und die Freude unserer Existenz kennen zu lernen. Ich liebe das Tanzen seit meiner Kindheit, auch wenn ich viele Male gestolpert und gefallen bin. Ich habe unzähligen Partnerinnen auf die Zehen getreten und bin unaufmerksam in andere Tänzer hinein gerumpst. Es gab auch Zeiten, in den ich unfähig war und nicht tanzen konnte. Doch nichts von alledem konnte mir meine Liebe zum Tanz nehmen. Genauso war es auch mit der Bestimmung meiner Seele. Ich liebe es, meine Bestimmung zu erfüllen, auch wenn ich immer wieder gestolpert und gefallen bin. Ich bin in dieses Leben gekommen, um zu heilen und zu lehren. Doch Heilen und Lehren sind nicht meine Bestimmung. Sie sind nur der Weg, durch den ich meine Bestimmung erfülle, die die Gleiche ist wie bei allen anderen Menschen: Ganz zu dem zu werden, wer ich bin. Meine Bestimmung hat mich immer gerufen und als Kind erwiderte ich sie ohne zu fragen. Diese Bestimmung war der Magnet und der Kompass meines Herzens, der mir sagte, wohin ich mich wenden und was ich tun sollte. Es ging dabei überhaupt nicht darum, was ich mal werden wollte, wenn ich groß bin, Ich hatte meiner Bestimmung gegenüber ähnliche Gefühle wie für meine Kindergärtnerin Mrs. Olsen, zum Beispiel. Sie war eine schöne, anmutige Frau mit dichtem, spanisch schwarzem Haar, welches sie im Nacken aufgerollt trug, als sollte es ihr helfen, Widrigkeiten die Stirn zu bieten. Ihre sanfte Freundlichkeit schien von einer unsichtbaren Schwerkraft niedergedrückt zu werden. Sie sehnte sich nach etwas, was außerhalb ihrer Reichweite lag, und es betrübte sie. Etwas in mir wollte ihr helfen, sie trösten. Irgendwie wusste ich, dass ich ihre Schuhe putzen sollte. Ich wusste, dass es ihr Herz erleichtern würde."

