Kleines Lexikon der Gartenirrtümer
- Buch

- Erscheinungstermin: 15.3.2010
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Detailinformationen
Anmerkungen
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Rezension
"Pünktlich zur Gartensaison hat Michael Breckwoldt sein "Kleines Lexikon der Gartenirrtümer" auf den Markt gebracht ... Sein Ratgeber ist pfiffig und verständlich geschrieben und dürfte auch bei Laien auf Begeisterung stoßen. Denn jedes der 68 kleinen Kapitel bildet den aktuellen Stand der Wissenschaft ab. Dabei bekommen sogar Naturmuffel Lust aufs Umgraben - und lernen, dass Gartenarbeit eine wahre Kunst sein kann." (Alexander Linden, Financial Times Deutschland, 9. Juni 2010) "Praktische Tipps, Anekdoten und Kulturgeschichtliches werden miteinander verknüpft und bringen zum Schmunzeln - und manchmal zum Staunen."(Kieler Nachrichten, 26. Mai 2010) "Eine ausgesprochen angenehme, unterhaltsame Lektüre - perfekt, um im eigenen Garten bei ein paar Seiten zu entspannen! Die nette, etwas verspielte Aufmachung macht einen tollen Blickfang aus dem Buch und eignet sich hervorragend als kleines Mitbringsel oder Geschenk!"(Martina Hämmerle, Enjoy Living, 15. April 2010) "Mit Tipps und Anekdoten klärt das Buch ganz unterhaltsam Irrtümer auf."(Lisa Wohnen, Juli 2010) "Michael Breckwoldts Tipps für effektives Gärtnern sind gut lesbar, mitunter sogar amüsant geschrieben."(Darmstädter Echo, 5. Juni 2010) " ... Michael Breckwoldt ist ein Praktiker der seriösen Art, seinen Ratschlägen kann man glauben, seinen Direktiven sich anvertrauen. Er weiß aus Erfahrung und durch Recherche, was der Unterschied von Geranien und Pelargonien ist, wie und wann man Bäume am besten schneidet ..."(Literaturblatt, März 2010) "Da werden selbst Profis verblüfft sein."(Bella, Mai 2010) "Sehr lesenswert - und man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, was man für wahr gehalten hat, und was dann doch nicht so ist."(kulturbote. de, 20. Mai 2010) "Höchst amüsant zu lesen."(Tiroler Tageszeitung, 25. April 2010)
Klappentext
Rostige Nägel färben Hortensienblüten blau. Schattenrasen ist ideal für Gartenflächen mit wenig Sonne. Rote Beete sind immer rot. Sträucher müssen im Herbst geschnitten werden, damit sie im Frühjahr blühen. Alles richtig? Nein, sagt Gartenexperte Michael Breckwoldt. Auch dass alte Rosensorten robuster sind als moderne Züchtungen, Bauerngärten ihr Vorbild in den Klostergärten des Mittelalters haben oder Pflanzen nicht miteinander kommunizieren können, gehört ins Reich der Legendenbildung. Michael Breckwoldt verblüfft mit seinem Wissen nicht nur Laien, sondern auch erfahrene Praktiker. Ein Buch für alle Garten-, Balkon- und Terrassenbesitzer, das nützliche Tipps, Anekdoten und Kulturgeschichtliches auf höchst unterhaltsame Weise miteinander verbindet.
Auszüge aus dem Buch
WIRD DER APFELBAUM EINMAL KRÄFTIG BESCHNITTEN, SPART MAN SICH DEN SCHNITT IN DEN FOLGEJAHREN Mit dem Schneiden des Apfelbaums ist es ein wenig so wie mit dem Renovieren eines Wohnzimmers. Man schleicht lange darum herum, schiebt wichtige Arbeiten vor und kommt schließlich zu dem radikalen Entschluss: Wenn es schon getan werden muss, dann richtig. Bezogen auf das Zimmer bedeutet das: Es kommt nicht nur frische Farbe an die Wand, es werden gleich Teppiche und Möbel erneuert. Damit für die nächsten Jahre Ruh" ist! Für den Apfelbaum bedeutet es meistens: Es wird viel zu viel von dem Gerüst seiner Äste weggeschnitten - zumindest, wenn sich ein Laie ans Werk macht. Der versierte Baumkundler, der das im Nachhinein sieht, rauft sich die Haare und denkt: Wird der Baum je wieder eine schöne Krone ausbilden und üppig Früchte tragen' Das Bild einer Analogie hilft am besten weiter, um zu verstehen, warum solche Eingriffe behutsam durchgeführt werden müssen. Das unterirdische Wurzelgeflecht eines ausgewachsenen Apfelbaums macht etwa das gleiche Volumen aus wie seine ausgebreitete Krone. Es besteht zwischen beiden Seiten ein Gleichgewicht, das für die optimale Ernährung des Baums nötig ist. Wurden nun viele Äste gekappt, pumpen die Wurzeln weiterhin annähernd die gleichen Saftströme in die Krone. Dieses Überangebot hat einen starken neuen Austrieb zur Folge. In der Krone sprießen viele junge Äste, die das reduzierte Volumen innerhalb eines Jahres wieder ausgleichen. Dem Baum ergeht es dabei allerdings ähnlich wie dem Burschen im Märchen, der einen Klumpen Gold zuletzt gegen einen Mühlstein eintauscht. Denn dem radikalen Schnitt fällt viel wertvolles Fruchtholz zum Opfer. Dafür wachsen dem Baum nun viele wertlose Wasserschosse. "Nach dem Schnitt treibt ein Baum neu aus. Die Stär
Biografie:
Michael Breckwoldt, geboren 1959 in Hamburg. Er studierte Gartenbau, Literaturwissenschaft und Philosphie in Osnabrück und Hamburg. Als freier Journalist ist er BRIGITTE-Autor und hat sich auf Garten- und Pflanzenthemen spezialisiert und dazu schon mehrere Bücher geschrieben. Er betreibt ein Internet-Magazin mit informativen Themen rund ums Gärtnern und Kochen.