Medialisierung und Demokratie im 20. Jahrhundert, Fester Einband
Medialisierung und Demokratie im 20. Jahrhundert
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- Herausgeber:
- Frank Bösch, Norbert Frei
- Verlag:
- Wallstein, 09/2006
- Einband:
- Fester Einband
- ISBN-13:
- 9783835300729
- Umfang:
- 279 Seiten
- Copyright-Jahr:
- 2006
- Gewicht:
- 493 g
- Maße:
- 234 x 149 mm
- Stärke:
- 24 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.9.2006
- Serie:
- Beiträge zur Geschichte des 20. Jahrhunderts
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Kurzbeschreibung
Massenmedien prägten im 20. Jahrhundert die Gesellschaft. Inwieweit haben sie dazu beigetragen, demokratische Vorstellungen und Praktiken zu formen?
Beschreibung
Das 20. Jahrhundert ist durch die rasante Expansion der Massenmedien gekennzeichnet. Welche Folgen hatte dies für die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen? Einerseits scheinen die Medien jene Demokratisierung gefördert zu haben, die sich zumindest in der westlichen Welt langfristig durchgesetzt hat. Andererseits haben sie dazu beigetragen, Demokratisierungsprozesse zu unterlaufen.
Im vorliegenden Band wird an zahlreichen Beispielen untersucht, inwieweit entsprechende Ambivalenzen in den jeweiligen Medienformaten bereits angelegt waren. Die"Medien"werden dabei von den Autoren als ein integraler Bestandteil der Gesellschaftsgeschichte betrachtet. Im Blickpunkt stehen deshalb nicht allein die Inhalte der Medien, sondern auch ihr politischer und kultureller Kontext. Die Beiträge zeigen, daß gerade der Versuch, die Medien politisch zu kontrollieren, oft den gegenteiligen Effekt nach sich zog. Zugleich machen sie deutlich, wie die einzelnen Medienformate bei ihrem Aufkommen eigene"Narrative"ausbildeten, die nicht immer demokratischen Praktiken entsprachen: Massenzeitungen, Meinungsumfragen oder Fernsehberichte suggerierten eine weitere Demokratisierung der Öffentlichkeit, setzten ihr aber zugleich neue Grenzen. Die Herausgeber
Norbert Frei, geb. 1955, ist Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Zahlreiche Publikationen zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert, zuletzt: 1945 und wir. Das Dritte Reich im Bewusstsein der Deutschen (2005).
Klappentext
Das 20. Jahrhundert ist durch die rasante Expansion der Massenmedien gekennzeichnet. Welche Folgen hatte dies für die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen? Einerseits scheinen die Medien jene Demokratisierung gefördert zu haben, die sich zumindest in der westlichen Welt langfristig durchgesetzt hat. Andererseits haben sie dazu beigetragen, Demokratisierungsprozesse zu unterlaufen. Im vorliegenden Band wird an zahlreichen Beispielen untersucht, inwieweit entsprechende Ambivalenzen in den jeweiligen Medienformaten bereits angelegt waren. Die 'Medien' werden dabei von den Autoren als ein integraler Bestandteil der Gesellschaftsgeschichte betrachtet. Im Blickpunkt stehen deshalb nicht allein die Inhalte der Medien, sondern auch ihr politischer und kultureller Kontext. Die Beiträge zeigen, daß gerade der Versuch, die Medien politisch zu kontrollieren, oft den gegenteiligen Effekt nach sich zog. Zugleich machen sie deutlich, wie die einzelnen Medienformate bei ihrem Aufkommen eigene 'Narrative' ausbildeten, die nicht immer demokratischen Praktiken entsprachen: Massenzeitungen, Meinungsumfragen oder Fernsehberichte suggerierten eine weitere Demokratisierung der Öffentlichkeit, setzten ihr aber zugleich neue Grenzen.Biografie (Frank Bösch)
Frank Bösch, geboren 1969, ist promovierter Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Göttingen. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zur Parteiengeschichte. In der DVA erschien sein grundleges Werk "Die Adenauer-CDU" (2001).Biografie (Norbert Frei)
Norbert Frei, geb. 1955, war Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum und Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Derzeit lehrt er Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und ist Leiter des »Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts«Anmerkungen:
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