Das Wunder von Al-Andalus
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Das Wunder von Al-Andalus
Die schönsten Gedichte aus dem Maurischen Spanien. Mit einem Nachwort von SAID
- Buch

- Erscheinungstermin: 15.2.2005
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Kurzbeschreibung
Diese Anthologie erschließt eine im deutschen Sprachraum weitgehend unbekannte poetische Welt. Erstmals wird hier die arabische und hebräische sowie die frühromanische Lyrik des mittelalterlichen Hispanien als eine zusammengehörige Einheit vorgestellt. Die meisterhaft übersetzten Gedichte sprechen den heutigen Leser unmittelbar an - und zeugen nicht zuletzt von einem friedlichen Zusammenwirken der Religionen und Kulturen, für das al-Andalus trotz aller Konflikte ein historisch einmaliges Vorbild ist.
Klappentext
Diese Anthologie erschließt eine im deutschen Sprachraum weitgehend unbekannte poetische Welt. Erstmals wird hier die arabische und hebräische sowie die frühromanische Lyrik des mittelalterlichen Spanien als eine zusammengehörige Einheit vorgestellt. Die meisterhaft übersetzten Gedichte sprechen den heutigen Leser unmittelbar an und zeugen nicht zuletzt von einem friedlichen Zusammenwirken der Religionen und Kulturen, für das al-Andalus trotz aller Konflikte ein historisch einmaliges Vorbild ist. Millionen lassen sich in Granada von der Pracht der Alhambra verzaubern, aber wer kennt den Zauber der Verse, die ihre Mauern schmücken? Wer weiß von den Empfindungen der Menschen, die einst die Moschee von Córdoba, die Gärten von Sevilla bevölkert haben? Fast 800 Jahre währte die islamische Herrschaft auf spanischem Boden, eine glanzvolle Epoche orientalischer Kultur in Europa. Die Dichtkunst genoß unter allen Künsten die größte Verehrung. Sie hat sich auf Arabisch und dann auch auf Hebräisch entfaltet. In Spanien gelangte die Sprache der Bibel unter arabischem Einfluß zu neuer, klassischer Blüte. Und auch die ältesten Verse in spanischer Sprache sind in diesem Umfeld entstanden. Das Miteinander der Kulturen hat das Wunder einer formstrengen Dichtung von höchstem Raffinement hervorgebracht, in der Liebe und Tod, Wein und Freundschaft, das Erlebnis der Natur und die Sehnsucht nach Gott so besungen werden, daß es auch uns Heutige noch unmittelbar anzurühren vermag. Aus diesem unermeßlich reichen poetischen Kosmos bringt das Buch eine Auswahl. Eine Einleitung erklärt Wesen und Bedeutung dieser Dichtung; Kurzbiographien informieren über die einzelnen Dichter.
Biografie:
Georg Bossong, geb. 1948, lehrt heute, nach Stationen in Heidelberg, Paris, München und Mannheim, als Professor für romanische Philologie an der Universität Zürich.