August Trinius: Thüringer Wanderbuch 1889 - Band 3 (Gesamtausgabe mit acht Bänden), Kartoniert / Broschiert
Thüringer Wanderbuch 1889 - Band 3 (Gesamtausgabe mit acht Bänden)
Buch
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- Verlag:
- Rockstuhl Verlag, 02/2012
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- ISBN-13:
- 9783867773065
- Gewicht:
- 525 g
- Maße:
- 211 x 151 mm
- Stärke:
- 25 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.2.2012
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Klappentext
Broschur, 386 Seiten, altdeutsche Schrift, Reprint der 1. Auflage 1889 - J. C.C. Bruns' Verlag, Minden i. W. durch den Verlag Rockstuhl 2012. Vorwort Den Freunden Thüringens biete ich hiermit ein neues Wanderbuch, das sich als dritter Band soll dem geplanten Werke über diese schöne Heimath einreihen. Auch diesmal will das Buch weniger Führer, denn treuer Weggenoß sein, die fröhlichen Mühen frischer Bergwanderung zu theilen und beim Rasten bescheidentlich von diesem oder jenen Geschauten oder Gelesenen zu berichten. Ueber die Höhen und durch die Schluchten zwischen Inselberg und Eisenach führt der Weg, aber auch in die Qualm dampfender Schlote überschleierten Dörfer diesseits und jenseits des alten Rennstiegs geht`s hinab, die Arbeit bei Hammerschlag und Funkensprühen, Webstuhl und Drehbank aufzusuchen und bereits halbverklingenden Sagen noch einmal wehmüthig zu lauschen. Es ist der gefeiertste Theil des Thüringer Waldes, den wir durchwandern wollen, der in der siegreich leuchtenden Wartburg seine Krönung empfing. Hier steigt am malerischsten und in den bewegtesten Formen das Gebirge auf; in königlicher Pracht wölben sich hier rauschend die Buchen. ... Inhalt Der Inselberg Der ungeheure Grund: Ungeheure Grund - Uebelberg - Hexenbank - Aschenberg - Glückhahnsprung - Falkenstein - Triefstein - Simmetsstein - Tanzbuche Tabarz und Cabarz Im Laucha-Grunde: Laucha-Grund - Thorstein - Felsenthal - Strenge Wiese Zwischen Laucha und Inselwasser: Großer Weißenberg - Grenzwiese - Großer Jagdberg - Althal Brotterode Klein-Schmalkalden: Mommelstein - Klein-Schmalkalden - Zum Heuberg aufwärts Der Mühlbach-Grund: Im Mühlbach-Grund - Datenberg - Leuchtenburg - Stolzenburg - Hübel - Windlöcher Im Sembachthale: Sembachthal - Kilianstein - Treppenstein - Kreuzwiese - Fischbach - Hopfenberg Winterstein Schwarzhausen: Das untere Thal der Emse - Sondra - Das Laucha`sche Holz - Deubach - Deuberg - Schwarzhausen Von Winterstein bis Steinach: Wintersteiner Grund - Drehberg - Kleiner und Großer Weißenberg - Kroaten-Grund - Dreiherrenstein - Hirschbalz - Steinbacher Grund Steinbach Zwischen Steinbach und Gerberstein: Lutherbuche - Walper (Wallfahrt) - Glöckner - Gerberstein Zwischen Winterstein und Ruhla: Meisenstein - Königshäuschen - Breitenberg - Tolljungferstein - Gömichenstein - Emiliensruhe Auf dem Wartberge Seebach: Der Wunderdoktor Johannes Dicel Zwischen Wutha und Thal: Wutha - Farnroda - Kittelsthal - Der Wittgenstein Thal Kloster Weißenborn und Heiligenstein Ruhla Von Ruhla zum Wachstein: Engestieg - Bärenhaide - Thüringer Braat - Zollstock - Wachstein - Hangstein - Mosbach Wilhelmsthal Hohe Sonne: Hohe Sonne - Hochwaldsgrotte - Hirschstein - Drachenschlucht - Annathal Drachenstein und Umgebung: Landgrafenschlucht - Drachenstein - Zimmerburg - Johannisthal Das Marienthal: Marienthal - Elisabethenruh - Elisabethenbrunnen - Sängerweg - Verfluchtes Jungfernloch - Königstein - Karthausgarten - Villa Reuter Westlich vom Marienthale: Knöpfelseiche - Wilde Sau - Kanapee - Teufelskanzel - Eli`s Höhle - Mönch und Nonne - Metilenstein Die WartburgBiografie
August Trinius, der Wanderschriftsteller, wurde am 31. Juli 1851 in Schkeuditz geboren und starb am 2. April 1919 im Thüringischen Waltershausen. Sein eigentlicher Name war Carl Freiherr von Küster. Nach seiner Schulzeit und einer Lehre zum Kaufmann arbeitete er als Buchhalter in Berlin. Hier verfasste Reiseberichte über Berlin und der Mark Brandenburg, welche unter anderem in der Berliner Zeitung veröffentlicht wurden. Ab 1883 verdiente er als Schriftsteller vollends seinen Lebensunterhalt. Als August Trinius 1919 in Waltershausen starb, war er wohl einer der bekanntesten Reiseschriftsteller Deutschlands. 1921 wurde anläßlich der Gründung des Bundes der Thüringer Berg-, Burg- und Waldgemeinden ein Grabdenkmal enthüllt, welches heute noch besucht werden kann. Jener Verein wurde 2001 mit einer Feierstunde am Grab von Trinius aus Anlaß von dessen 150. Geburtstag wiedergegründet. Im gleichen Jahr erschien, herausgegeben vom Waltershäuser Geschichtsverein, eine bibliographische Arbeit von Thomas Klein, welches heute als Standartwerk der Triniusforschung gilt.Anmerkungen:
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