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Alfred Komarek
Polt muß weinen
Roman. Ausgezeichnet mit dem Friedrich-Glauser-Preis 1999
Detailinformationen
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Beschreibung
Gendarmerieinspektor Simon Polt betritt die Bühne der Kriminalliteratur. Sein Wirkungsfeld ist ein niederösterreichisches Weinbauerndorf. Er gehört dazu. Umso peinlicher ist es ihm, als Alfred Hahn in seinem Weinkeller tief unter den Presshäusern der malerischen Kellergasse tot aufgefunden wird und sich der Verdacht aufdrängt, es könnte ein Mord gewesen sein, was zuerst wie ein Unfalltod durch Gärgas aussah. Denn jetzt muss Polt ermitteln. Er, der fast jeden im Dorf seit Jahren persönlich kennt. Einer von ihnen könnte, ja muss es gewesen sein. Viele hatten einen Grund, das Scheusal umzubringen, dessen Tod niemand bedauert...Dem bekannten Wiener Autor Alfred Komarek geht es in seinem ersten Kriminalroman nicht um die schlaue kriminalistische Detailarbeit zur Aufklärung eines nicht minder durchtriebenen Mordes, sondern um Charakterskizzen und Milieustudien aus der Weinregion rund um Wien, es geht ihm um Landschaft, Dorfarchitektur und vor allem um die Menschen, die darin leben.
Rezension
"Simon Polt, der direkte Nachfahre des Glauserschen Wachtmeisters Studer."(Berliner LeseZeichen)"Besonnen, doch mit knisternder Spannung hat Alfred Komarek seinen Krimi aufgebaut. Ein Thriller ist es allerdings nicht, eher ein wunderbar gelungenes, gruseliges Sittenbild. Ich habe das Buch nur aus der Hand gelegt, um das Weinglas aufzufüllen."(Der Tagesspiegel)
"Simon Polt und sein eitler Kater Czernohorsky: Von beiden wünschen wir uns weitere Auftritte."(Hannoversche Allgemeine Zeitung)
"Alfred Komarek hat einen Kriminalroman geschrieben, der so leicht dahinfließt, wie der Wein durch die durstigen Kehlen der Weinbauern rinnt. Komarek kann erzählen - so gut, daß man der reizvollen, weil so altertümlich wirkenden Welt der niederösterreichischen Weinbauern erliegt."(Saarbrücker Zeitung)

