Albrecht Selge: Selge, A: Wach, Fester Einband
Selge, A: Wach
- Roman. Ausgezeichnet mit dem Klaus-Michael-Kühne-Preis als bestes literarisches Debüt des Jahres 2010
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- Verlag:
- Rowohlt Berlin, 07/2011
- Einband:
- Fester Einband, Mit Lesebändchen
- ISBN-13:
- 9783871346941
- Umfang:
- 252 Seiten
- Ausgabe:
- 2. Aufl.
- Copyright-Jahr:
- 2011
- Gewicht:
- 342 g
- Maße:
- 210 x 134 mm
- Stärke:
- 25 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.7.2011
Kurzbeschreibung
Ein Roman zwischen Tag und Traum vielfarbig, klar und vibrierend vor verborgenen Möglichkeiten.
Beschreibung
Er kann nicht mehr schlafen, muss immerzu gehen: August Kreutzer geht ziellos durch die Stadt, abends, nachts, dann immer länger, immer weiter. Er sucht Erlebnisse, sammelt Bilder und die Geschichten, die sich dahinter verbergen in heruntergekommenen Ladenzeilen, in Eckkneipen und auf Friedhöfen, und auf dem Weg zur Mall, wo er arbeitet. Dort, im Lustschlösschen-Center, einer künstlichen Welt, die kein schlechtes Wetter kennt, kreiert August Einkaufserlebnisse. Seltene Momente der Ruhe findet er bei Manja, der Crêpe-Verkäuferin, die ihn mit Süßem versorgt und mit Geschichten aus ihrem Leben. So vergeht der Sommer zwischen immer längeren Streunereien und der zehrenden Routine des Tags, in bleierner Müdigkeit, die zugleich die Sinne schärft: August sieht sich verfolgt von einem Doppelgänger, der unter seinem Namen obszöne Einträge im Internet postet; und er wird sich selbst verdächtig. Zwischen Tag und Traum, Stadtrand und Hochglanzvierteln entspinnt sich ein heutiges Leben, das vibriert vor vergangenen und verborgenen Möglichkeiten. Albrecht Selge zeichnet ein Bild unserer Zeit, vielfarbig, klar und fein durchzogen von den Fäden viel älterer Geschichten. Ein hellsichtiger Roman von einem, der auf den sechsten, den Möglichkeitssinn vertraut.
Klappentext
Er kann nicht mehr schlafen, muss immerzu gehen: abends, nachts, immer länger, immer weiter. August Kreutzer sucht Erlebnisse, sammelt Bilder und die dahinter verborgenen Geschichten - in heruntergekommenen Ladenzeilen, in Eckkneipen, auf Friedhöfen und auf dem Weg zur riesigen Mall, wo er arbeitet. Dort, in einer künstlichen Welt ohne schlechtes Wetter, kreiert er Einkaufserlebnisse. Ruhe findet er nur bei Manja, der Crêpe-Verkäuferin, die ihm Süßes serviert und Geschichten aus ihrem Leben. So vergeht der Sommer zwischen immer längeren Streunereien und der zehrenden Routine des Tags, in bleierner Müdigkeit, die zugleich die Sinne schärft: August sieht sich verfolgt von einem Doppelgänger, der unter seinem Namen obszöne Einträge im Internet verbreitet; und er wird sich selbst verdächtig. Zwischen Tag und Traum, Stadtrand und Hochglanzvierteln entspinnt sich ein heutiges Leben, das vibriert vor vergangenen und verborgenen Möglichkeiten. «Wach» zeichnet ein Bild unserer Zeit, vielfarbig, klar und fein durchzogen von den Fäden viel älterer Geschichten. «Die neue Entdeckung der Langsamkeit: Der Berliner Schriftsteller Albrecht Selge legt mit >«Albrecht Selges Debüt >«Unbedingt lesenswert.» DIE ZEIT «Ein bemerkenswertes Debüt.» NEONBiografie
Albrecht Selge, geboren 1975 in Heidelberg, aufgewachsen in Westberlin, studierte Germanistik und Philosophie in Berlin und Wien. 2004 war er Finalist des Literaturwettbewerbs "Open Mike"; er nahm am Klagenfurter Literaturkurs und der Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin teil. Für seine Arbeiten erhielt er u. a. das Arbeitsstipendium des Berliner Senats. Albrecht Selge lebt als freier Autor mit seiner Frau und zwei Kindern in Berlin.Anmerkungen:
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