Die Brüder Karamasow auf 2 DVDs
Die Brüder Karamasow
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- Herkunftsland:
- Sowjetunion, 1968
- Altersfreigabe:
- FSK ab 12 freigegeben
- UPC/EAN:
- 4028951195442
- Erscheinungstermin:
- 15.10.2007
- Serie:
- Große Literatur - verfilmt!
- Genre:
- Drama, (Fjodor M. Dostojewski)
- Spieldauer ca.:
- 216 Min.
- Regie:
- Iwan Pyrjew
- Darsteller:
- Michail Uljanow, Lionella Pyrjewa, Kirill Lawrow, Andrej Mjachkow
- Filmmusik:
- Isaak Schwarz
- Originaltitel:
- Bratja Karamasowy
- Sprache:
- Deutsch
- Tonformat:
- DD 2.0
- Bild:
- Widescreen
- Specials:
- "Über Dresden zu den Karamasows" (Doku, 2007); Bildergalerie; Trailer;
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Notiert nach einer wahren Begebenheit, ist dies die Geschichte von vier Brüdern, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Der Soldat Dmitri verkörpert ungestümes Temperament und ungezügelte Leidenschaft. Im Intellektuellen Iwan findet der gottlose Nihilismus seine Personifikation. Der Novize Aljoscha ist Sinnbild für Reinheit, Demut und Frömmigkeit. Schließlich Smerdjakow, der "Stinkende": Er steht für den malträtierten, leicht beschränkten Stiefsohn und -bruder, der als Bediensteter im Hause seines leiblichen Vaters Fjodor Pawlowitsch sein Leben fristet. Dieser Patriarch prasst, zecht, spottet und zieht nicht zuletzt durch seine Affäre mit der jungen Geliebten Dmitris den geballten Hass seiner Söhne auf sich. Der Mord an Fjodor Pawlowitsch erscheint deshalb als beinahe unvermeidliche Folge in dieser Familientragödie, die in die tiefsten Abgründe und die erhabendsten Momente der menschlichen Seele blickt.
Inhaltsangabe
Nach einer wahren Begebenheit, ist dies die Geschichte von vier Brüdern, die unterschiedlicher nicht sein können. Der Soldat Dmitri verkörpert ungestümes Temperament und ungezügelte Leidenschaft. Im Intellektuellen Iwan findet der gottlose Nihilismus seine Personifikation. Der Novize Aljoscha ist Sinnbild für Reinheit, Demut und Frömmigkeit. Schließlich Smerdjakow, der »Stinkende«: Er steht für den malträtierten, leicht beschränkten Stiefsohn und –bruder, der als Bediensteter im Hause seines leiblichen Vaters Fjodor Pawlowitsch sein Leben fristet. Dieser Patriach prasst, zecht, spottet und zieht nicht zuletzt durch seine Affäre mit der jungen Geliebten Dmitris den geballten Hass seiner Söhne auf sich. Der Mord an Fjodor Pawlowitsch erscheint deshalb als beinahe unvermeidliche Folge in dieser Familientragödie, die in die tiefsten Abgründe und die erhabensten Momente der menschlichen Seele blickt. Regisseur Iwan Pyrjew folgt in seiner werkgetreuen Verfilmung Dostojewskis Resümee über Leben und Leid, wahre Liebe und Affekt, tatsächliche Schuld und Unschuld. Die Antworten fallen dabei so mannigfach aus, wie es die unterschiedlichen Charaktere der Geschichte sind. Zugleich symbolisieren die Karamasows zusammengenommen das Russland der 1870er Jahre, wie es der weltberühmte Schriftsteller sah: heißblütig, ungläubig, gottesfürchtig, zornig und hilfsbedürftig.
Specials:
Doku »Über Dresden zu den Karamasows« (2007)