Schöne Aussicht: die jpc-Vorschau (Mai – Juni 2026)

24. April 2026

Wie die Zeit vergeht: Schon sind wieder zwei Monate vergangen, und wir präsentieren euch die neue Vorschau auf die kommenden Wochen. Pop, Rock, Punk – dabei sind alte Legenden, aufregende Newcomer und gefeierte Comebacks. Freut euch auf ein vielfältiges Programm voller Highlights. Viel Spaß beim Entdecken!

The Black Keys »Peaches!« (01.05.)

Dan Auerbach und Pat Carney, alias The Black Keys, bleiben fleißig und veröffentlichen auch 2026 ein neues Album. Auf »Peaches!« versammelt das Duo zehn Coversongs, darunter viele Bluesnummern, zum Beispiel von R.L. Burnside oder Junior Kimbrough. Aber auch Rockiges, wie »You Got To Lose« von George Thorogood and the Destroyers. Ein direktes und ganz und gar unverfälschtes Album.

Social Distortion: »Born To Kill« (08.05.)              

Darauf haben Punk- und Rockfans lange gewartet: Nach 15 Jahren veröffentlichen Social Distortion endlich ihr vielfach angekündigtes und mehrmals verschobenes neues Album »Born To Kill«. Unter anderem verzögerte eine Krebserkrankung von Frontmann Mike Ness die Fertigstellung des achten Werks der Legende aus Orange County. Aber mittlerweile ist der Sänger und Gitarrist vollständig genesen und wieder bereit, voll anzugreifen.

Peter Frampton: »Carry The Light« (15.05.)

Auch Peter Frampton hat seine Fans lange warten lassen – zumindest, wenn man seine Alben mit eigenen Rocksongs betrachtet. Nach 16 Jahren erscheint Mitte Mai endlich »Carry The Light«. Das Album enthält zehn neue Songs, die der Hall-of-Famer gemeinsam mit seinem Sohn Julian geschrieben und produziert hat. Zu den prominenten Gästen zählen unter anderem Tom Morello, Sheryl Crow und Graham Nash.

Bleachers: »Everyone For Ten Minutes« (15.05.)

Jack Antonoff ist immer noch vor allem als Starproduzent von Künstlern wie Taylor Swift, Kendrick Lamar, Lana Del Rey oder St. Vincent bekannt. Doch der Multiinstrumentalist aus New Jersey macht seit über zehn Jahren unter dem Namen Bleachers eindrucksvollen Indie-Pop, der auch große Emotionen zulässt. Ihr letztes Album brachte die Band erstmals auf das Cover des Rolling-Stone-Magazins und in den legendären Madison Square Garden in New York. Mitte Mai legen Bleachers mit ihrem neuen Album »Everyone For Ten Minutes« noch einmal nach.

Alin Coen: »Du bedeutest mir die Welt« (29.05.)

Gefühlvoller deutscher Folk-Pop wird nicht besser als bei Alin Coen. Gefühlvoller deutscher Folk-Pop wird von Alin Coen meisterhaft verkörpert. Zusammen mit ihrer Band schafft die Songwriterin aus Hamburg auf ihrem neuen Album »Du bedeutest mir die Welt« eindrucksvolle Lieder, die zum Abschalten und Eintauchen in eine andere Welt einladen. Ihre Texte sind poetisch, stets von Herzen und getragen von Alin Coens warmer, einfühlsamer Stimme. Dieses Album fühlt sich an wie eine liebevolle Umarmung eines vertrauten Menschen.

Madsen: »Smile« (05.06.)

Madsen gehören seit über 20 Jahren zu den Größen der deutschen Indierock-Landschaft. Nach diversen Top-10-Erfolgen gelang den Niedersachsen mit ihrem letzten Album sogar erstmals der Sprung an die Spitze der Charts. Eine hohe Hürde also, die Sebastian Madsen und seine Band mit »Smile« aber locker nehmen. Weltweit exklusiv für jpc hat die Band sogar eine limitierte Auflage der CD handsigniert. Nur solange der Vorrat reicht.

Yes: »Aurora« (12.06.)

Die britischen Prog-Legenden von Yes präsentieren im Juni ihr neues Album »Aurora«. Es ist bereits das 24. Werk der Londoner Band, die mit Unterbrechungen seit 1968 aktiv ist. Die kreative Leitung übernimmt seit geraumer Zeit Gitarrist und Sänger Steve Howe, der sich perfekt mit seinen Bandkollegen versteht. Er hat die neuen Songs produziert und sorgt gemeinsam mit dem langjährigen Cover-Künstler Roger Dean, der das Artwork gestaltet hat, dafür, dass »Aurora« ein echtes klassisches Yes-Album geworden ist.

Joe Bonamassa: »The Spirit Of Rory – Live From Cork« (19.06.)

Wie der Titel bereits verrät, ehrt Joe Bonamassa mit seinem neuen Livealbum eine Legende des Bluesrock. »The Spirit Of Rory – Live From Cork« vereint die meisterhaften Kompositionen des irischen Volkshelden Rory Gallagher mit der virtuosen Spielfreude des New Yorker Gitarristen. Das Konzert, das 2025 in Gallaghers Heimatstadt Cork stattfand, fängt den authentischen Geist des Bluesrock – damals wie heute – mitreißend ein.

The Strokes: »Reality Awaits« (29.06.)

The Strokes waren vielleicht der hellste Stern, der vibrierenden Indie-Rock-Szene in New York um die Jahrtausendwende. Nach mehreren vielbeachteten Alben gingen Julian Casablancas, Albert Hammond Jr. und ihre Bandkollegen allerdings etwas langsamer voran. Schon ihr letztes Werk ließ einige Jahre auf sich warten und wurde als perfektes Comeback gefeiert. Dieses Kunststück wollen The Strokes im Juni mit »Reality Awaits«, ihrem ersten Album seit 2020, erneut schaffen.

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Marc Albermann

Verfasst von Marc Albermann

Marc Albermann ist unser Texter und Redakteur. Außer für Rock, Pop, Jazz und Klassik interessiert er sich für Filme, Fußball und natürlich Vinyl.


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