Tony Judt: Geschichte Europas von 1945 bis zur Gegenwart, Flexibler Einband
Geschichte Europas von 1945 bis zur Gegenwart
- Originaltitel: Geschichte Europas von 1945 bis zur Gegenwart
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- Verlag:
- FISCHER Taschenbuch, 05/2009
- Einband:
- Flexibler Einband, ,
- ISBN-13:
- 9783596180318
- Umfang:
- 1024 Seiten
- Sonstiges:
- m. Übers.-Ktn., 32 Fototaf.
- Ausgabe:
- ". Aufl.
- Copyright-Jahr:
- 2010
- Gewicht:
- 871 g
- Maße:
- 216 x 139 mm
- Stärke:
- 50 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.5.2009
- Serie:
- Fischer Taschenbücher
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Beschreibung
Europa, der so genannte alte Kontinent, hat sich in den letzten sechs Jahrzehnten so rasant verändert wie kaum eine andere Region der Erde. Dem Weltkrieg folgte der Kalte Krieg, was für die Hälfte der Europäer vierzig Jahre diktatorischer Herrschaft bedeutete. Die Revolutionen von 1989 überwanden die Teilung, setzten fast überall die Demokratie durch, und schufen die Voraussetzung dafür, dass sich immer mehr europäische Nationen der EU anschließen konnten einem Staatenbund, wie er in der Weltgeschichte ohne Vergleich dasteht.
Was den Europäern bisher fehlte, war eine Geschichte, die ihre Gemeinsamkeiten genauso beschreibt wie ihre Unterschiede. Tony Judt hat diese Herausforderung angenommen und ein Buch geschrieben, das selbst Epoche machen wird. Es arbeitet die großen Linien in Politik, Gesellschaft und Kultur. Europa, viel zu oft nur als abstrakte Idee gehandelt, gewinnt Farbe und Gestalt auch in jenen Regionen, die der Westen in den Jahrzehnten des Kalten Krieges aus den Augen verloren hat. Je weiter man sich in die Lektüre dieser großartigen Erzählung vertieft, desto klarer setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Zeiten, da uns unsere nationale Geschichte genügen konnte, endgültig vorbei sind.
Klappentext
Europa, der so genannte alte Kontinent, hat sich in den letzten sechs Jahrzehnten so rasant verändert wie kaum eine andere Region der Erde. Dem Weltkrieg folgte der Kalte Krieg, was für die Hälfte der Europäer vierzig Jahre diktatorischer Herrschaft bedeutete. Die Revolutionen von 1989 überwanden die Teilung, setzten fast überall die Demokratie durch, und schufen die Voraussetzung dafür, dass sich immer mehr europäische Nationen der EU anschließen konnten - einem Staatenbund, wie er in der Weltgeschichte ohne Vergleich dasteht. Was den Europäern bisher fehlte, war eine Geschichte, die ihre Gemeinsamkeiten genauso beschreibt wie ihre Unterschiede. Tony Judt hat diese Herausforderung angenommen und ein Buch geschrieben, das selbst Epoche machen wird. Es arbeitet die großen Linien in Politik, Gesellschaft und Kultur. Europa, viel zu oft nur als abstrakte Idee gehandelt, gewinnt Farbe und Gestalt auch in jenen Regionen, die der Westen in den Jahrzehnten des Kalten Krieges aus den Augen verloren hat. Je weiter man sich in die Lektüre dieser großartigen Erzählung vertieft, desto klarer setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Zeiten, da uns unsere nationale Geschichte genügen konnte, endgültig vorbei sind. Ian Kershaw schrieb über dieses Buch: "Wirklich großartig - eine echte Errungenschaft. Man kann sich kaum vorstellen, wie eine bessere - und lesbare - Geschichte vom Aufstieg des heutigen Europa aus der Asche von 1945 hätte geschrieben werden können. Ich kenne kein anderes Werk über die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts, das überhaupt nur in seine Nähe kommt. Kurz und gut: ein echtes Meisterwerk." Die deutsche Erstausgabe wurde sogleich auf Platz 1 der Sachbuch-Bestenliste gesetzt. Tony Judt, geboren 1948 in London, studierte in Cambridge und Paris und lehrte in Cambridge, Oxford und Berkely. Im Jahre 1972 erhielt er den PhD in Geschichtswissenschaft. Seit 1995 ist er Direktor des von ihm gegründeten Erich-Maria-Remarque-Instituts für Europäische Studien an der New York University. Zahlreiche Buchpublikationen in englischer Sprache; 1996 erschien bei C. Hanser »Große Illusion Europa. Herausforderungen und Gefahren einer Idee«.Biografie
Tony Judt, geboren 1948 in London, ist Historiker. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt im Bereich der europäischen Geschichte seit Ende des 19. Jahrhunderts. Er ist seit 1995 Direktor des von ihm gegründeten Remarque-Instituts an der New York University.§Judt studierte an der Universität Cambridge. Er erwarb dort 1969 den Bachelor of Arts und 1972 den PhD in Geschichtswissenschaft. 1966 arbeitete er in einem Kibbutz in Machanaim und während des Sechstagekrieges 1967 als Fahrer und Übersetzer für die israelische Armee. Seine prozionistische Haltung wurde aber immer stärker erschüttert. Judt trat 2003 durch ein Plädoyer für eine Einstaatenlösung für Palästina hervor. Für seine Werke erhielt Tony Judt verschiedene Auszeichnungen, u. a. 2007 den "Hannah Arendt-Preis" für politisches Denken.Anmerkungen:
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