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Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Basisbuch und Praxisleitfaden
Detailinformationen
Anmerkungen
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Beschreibung
Der Wöller / Kruse ist seit seinem ersten Erscheinen zum Standardwerk der praxisorientierten Psychotherapieliteratur geworden. In idealer Weise vereint das Buch die Grundlagen und aktuellen Entwicklungen der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie mit expliziten Vorschlägen für das Vorgehen in der psychotherapeutischen Praxis auch und gerade in kritischen Situationen. Die Autoren vermitteln überzeugend die ressourcenorientierte Grundhaltung des psychodynamischen Ansatzes und schlagen anhand beispielhafter Gesprächssequenzen konkrete Interventionsstrategien vor. Auf besondere Patientengruppen, störungsspezifische Aspekte und spezielle Therapieformen gehen sie gesondert ein.Sowohl Berufseinsteiger als auch erfahrene Therapeuten finden hier das notwendige Know-how für den klinischen Alltag.
Neu in der 3. Auflage: Überblick über empirische Studien zur Wirksamkeit der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie, Kapitel über ergänzende Behandlungsansätze wie Kunst- und Gestaltungstherapie sowie Musiktherapie
Up to date: Berücksichtigung neuer theoretischer Entwicklungen in der psychodynamischen Psychotherapie, u. a. des Mentalisierungskonzepts
Interdisziplinär: Verknüpfung zu benachbarten Wissenschaften wie Entwicklungspsychologie, Neurobiologie und Psychotraumatologie
Inhaltsangabe
Einleitung (Anliegen des Buches, Definition, Wirksamkeit, »Mutterwissenschaft« Psychoanalyse, Perspektivenvielfalt und Adaptivität)Bevor die Therapie beginnt (Hypothesen und ihre Überprüfung, der Psychotherapie-Antrag, Therapieziele und Therapiefocus)
Die Anfangsphase: Beziehungsaufbau und Problemexposition (tragfähiges Arbeitsbündnis als Basis der therapeutischen Arbeit, Problematik zur Entfaltung bringen, Affekte annehmen und klarifizieren, Umgang mit Affekten, konflikthafte Objektbeziehungen, maladaptive Verhaltensmuster, negative Überzeugungen und verinnerlichte Objektbeziehungen, Ressourcen nutzen und stärken)
Die mittlere Phase: Einsicht und Beziehung, Widerstand und Übertragung (von der Klärung zur Deutung, Vermittlung einer positiven Beziehungserfahrung, Abwehr lockern, Widerstände sind beziehungsregulierend, Übertragungsphänomene erkennen, Übertragungen analysieren oder begrenzen etc.)
Spezielle psychotherapeutische Techniken bei Patienten mit Strukturpathologien (schwere Persönlichkeitsstörungen und andere Strukturpathologien, Stabilisieren, Ich-Funktionen aufbauen, supportives Arbeiten)
Besondere Patientengruppen (depressive und suizidale Patienten, Patienten mit Angsterkrankungen, Patienten mit somatoformen Störungen, Patienten mit somatischen und »psychosomatischen« Erkrankungen, Patienten mit posttraumatischen Störungsbildern)
Besondere Therapieformen (Gruppenpsychotherapie, körpertherapeutische Interventionen, Kunst- und Gestaltungstherapie , Musiktherapie)
Die Endphase (Therapieende, Ausblick, weitere empfohlene Therapieverfahren

