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Terry Pratchett

Schweinsgalopp/Fliegende Fetzen

Zwei Scheibenwelt-Romane in einem Band
  • Buch i
  • Erscheinungstermin: 14.4.2010
  • Verfügbarkeit: versandfertig innerhalb 24 Stunden i

Detailinformationen

  • Goldmann TB, 04/2010
  • Originaltitel: Hogfather; Jingo
  • Einband: Kartoniert / Broschiert
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783442134687
  • Bestellnummer: 2206867
  • Autor: Terry Pratchett
  • Übersetzung: Andreas Brandhorst
  • Umfang: 856 Seiten
  • Gewicht: 860 g
  • Maße: 206 x 135 mm
  • Stärke: 57 mm

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Beschreibung

Schweinsgalopp:
Auch auf der Scheibenwelt gibt es einen bärtigen Mann, der einmal jährlich mit einem Schlitten voller Gaben durch die Lüfte herbeieilt. Diesmal allerdings läßt er sich nicht blicken. Seine Großtochter stellt Recherchen nach dem Verschwundenen an. - "Schweinsgalopp" ist der neuste Geniestreich des wohl populärsten britischen Humoristen der Gegenwart.

Fliegende Fetzen:
Ein neues Land taucht aus dem Meer der Scheibenwelt auf, und jeder will es haben - auch wenn keiner so genau weiß, warum. Samuel Vimes, vielgeplagter Kommandant der Wache von Ankh-Morpork, sieht sich plötzlich einem Verbrechen gegenüber, das so gewaltig ist, daß es kein Gesetz dagegen gibt: Krieg! Mit ein paar nicht sehr hilfreichen Helfern macht er sich davon, Frieden zwischen zwei waffenstarrenden Armeen zu stiften...

Klappentext

"Schweinsgalopp": Als der Schneevater eines Winters verschollen bleibt, muss Gevatter TOD einspringen. Das fröhliche "Ho-ho-ho" bringt er bald ganz gut heraus, doch eine endgültige Lösung ist das nicht. TOD hat schließlich auch noch etwas anderes zu tun ...

"Fliegende Fetzen": Ein neues Land taucht auf im Runden Meer der Scheibenwelt. Die Bewohner von Ankh-Morpork sind der Meinung, dass die Insel ihnen gehört, doch das glauben auch die Bewohner von Klatsch, und schon fliegen die Fetzen ...

Auszüge aus dem Buch

Alles beginnt irgendwo, obwohl viele Physiker anderer Meinung sind.
Die Leute haben immer gewußt, daß die Anfänge der Dinge problematisch sind. So fragen sie sich zum Beispiel, wie der Fahrer des Schneepflugs zur Arbeit kommt oder wo die Autoren von Wörterbüchern die richtige Schreibweise von Wörtern nachschlagen. Dennoch ist der Wunsch allgegenwärtig, in den ausgefransten, verhedderten und verknoteten Netzen der Raum-Zeit einen Punkt zu finden, auf den man deuten und sagen kann, daß hier, genau hier alles begann...
Etwas begann, als die Assassinengilde Herrn Kaffeetrinken aufnahm, der die Dinge anders sah als die meisten Leute: Er sah in den meisten Leuten Dinge. (Später meinte Lord Witwenmacher, Präsident der Gilde: "Wir hatten Mitleid mit ihm, weil er schon früh Vater und Mutter verloren hat. Im nachhinein betrachtet, wäre es vermutlich besser gewesen, genauer über diesen Punkt nachzudenken.")
Viel früher vergaßen die Leute, daß es in den ältesten aller Geschichten früher oder später um Blut geht. Später nahmen sie das Blut heraus, weil sie glaubten, dadurch wären die Geschichten besser für Kinder geeignet - beziehungsweise für die Leute, die sie Kindern vorlasen (Kinder haben nichts gegen Blut, wenn es von den Verdienstvollen vergossen wird). Anschließend fragten sie sich, was aus den Geschichten wurde.
Noch früher hockte etwas in der Finsternis tiefer Höhlen und dunkler Wälder und dachte: Was sind das für Geschöpfe? Ich werde sie beobachten...
Und noch viel, viel früher formte sich die Scheibenwelt. Sie ruht auf dem Rücken von vier Elefanten, die ihrerseits auf dem Panzer der Sternenschildkröte Groß-A'Tuin stehen.
Während sie sich dreht, ergeht es ihr vielleicht wie einem Blinden, der durch ein Haus voller Spinnweben irrt. Möglicherweise verfängt sie sich immer wieder in hochspezialisierten Raum-Zeit-Fäden, die versuchen, in jeder historischen Struktur, mit der sie in Kontakt geraten, Wurzeln zu schlagen - um die betreffende Geschichte zu dehnen und zu verzerren, ihr eine ganz neue Form zu geben.
Aber vielleicht stimmt das alles nicht. Der bekannte Philosoph Didaktylos hat eine alternative Hypothese formuliert: "Dinge passieren einfach, und damit hat es sich."
Die ältesten und ranghöchsten Zauberer der Unsichtbaren Universität blickten zur Tür.
Wer auch immer sie verriegelt hatte: Es konnte kein Zweifel daran bestehen, daß sie geschlossen bleiben sollte. Dutzende von Bolzen verbanden sie mit dem Türrahmen. Mehrere Bretter waren quer darauf genagelt. Und bis zu diesem Morgen hatte sie sich hinter einem Bücherschrank verborgen.
"Und dann das Schild, Ridcully", sagte der Dekan. "Du hast es doch gelesen, oder? Das Schild mit der Aufschrift: Diese Tür darf auf keinen Fall geöffnet werden

Biografie (Terry Pratchett):

Terry Pratchett, geboren 1948, fand im zarten Alter von 13 Jahren den ersten Käufer für eine seiner Geschichten. Heute zählt der kleine Mann mit dem großen schwarzen Schlapphut zu den erfolgreichsten Autoren Großbritanniens und ist einer der populärsten Fantasy-Autoren der Welt. Seit 1983 schreibt er Scheibenwelt-Romane. Inzwischen widmet er sich ganz seiner Schöpfung, und seine Gemeinde wird täglich größer. Dabei ist er zweifellos der Autor mit dem skurrilsten ehemaligen Beruf: Er war jahrelang Pressesprecher für fünf Atomkraftwerke beim Central Electricity Generating Board. Nach eigener Auskunft hat er nur deshalb noch kein Buch darüber geschrieben, weil es ihm ja doch keiner glauben würde. Seinen Sinn für Realsatire hat der schrille Job jedenfalls geschärft. Von seinen Scheibenwelt-Romanen wurden weltweit rund 50 Millionen Exemplare verkauft, seine Werke sind in 34 Sprachen übersetzt. Für seine Verdienste um die englische Literatur wurde ihm sogar die Ritterwürde verliehen. Umgeben von den modernsten Computern (und so durch ein Stück Schnur mit dem Rest der Welt verbunden) lebt Terry Pratchett mit seiner Frau Lyn in der englischen Grafschaft Wiltshire.§Terry Pratchett erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den "World Fantasy Lifetime Achievement Award" 2010.

Biografie (Andreas Brandhorst):

Andreas Brandhorst, 1956 im norddeutschen Sielhorst geboren, schrieb bereits in jungen Jahren phantastische Erzählungen für deutsche Verlage. Andreas Brandhorst lebt als freier Autor und Übersetzer in Norditalien.

Autor(en):

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