Stefanie Averbeck-Lietz: Soziologie der Kommunikation, Kartoniert / Broschiert
Soziologie der Kommunikation
- Die Mediatisierung der Gesellschaft und die Theoriebildung der Klassiker
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- De Gruyter Oldenbourg, 07/2015
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert, Paperback
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783486588514
- Artikelnummer:
- 7655008
- Umfang:
- 294 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 15001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Copyright-Jahr:
- 2015
- Gewicht:
- 563 g
- Maße:
- 241 x 169 mm
- Stärke:
- 22 mm
- Erscheinungstermin:
- 20.7.2015
- Serie:
- ISSN
Klappentext
Das systematische wissenschaftliche Nachdenken über gesellschaftlichen Wandel durch (Massen-)Kommunikation beginnt im frühen 20. Jahrhundert. Das vorliegende Buch zeichnet den Denkweg der Kommunikationssoziologie anhand der Werke von Max Weber, Ferdinand Tönnies, Ernst Manheim, Jürgen Habermas und Thomas Luckmann nach (das Kapitel zu Luckmann gemeinsam mit Marijana Tomin). Diese Denker verbindet die Erkenntnis, dass Alltagswelt und Medienmoderne untrennbar verschränkt sind und handelnde Menschen an der Ausgestaltung ihrer sozialen Welt maßgeblich beteiligt sind. Dabei geht es auch um kommunikatives Handeln unter den (idealtypischen) Prämissen demokratischer Öffentlichkeit. Die kommunikationssoziologischen Denkmotive der Klassiker werden auf aktuelle Problemfelder bezogen, so Max Webers Handlungstypen auf Fragen der Mediennutzung, Ferdinand Tönnies Symboltheorie auf verständigungsorientierte Kommunikation und Ernst Manheims komplexes, in Anlehnung an Tönnies entwickeltes Konzept pluralistischer und qualitativer Öffentlichkeit auf Problematiken nicht-demokratischer Formen von Öffentlichkeit, insbesondere in der DDR. Übergreifend diskutiert wird das neuere Konzept Mediatisierung, das die Durchdringung und Veränderung gesellschaftlicher Kommunikation mit und mittels Medien der öffentlichen Kommunikation meint. Hier geben die Klassiker nicht nur wichtige kommunikationshistorische Hinweise, sondern liefern Theoriebausteine zur Fundierung eines aktuellen Konzepts von Mediatisierung.
Biografie
Dr. phil. habil. Stefanie Averbeck-Lietz, geb. 1967, studierte an der Universität Münster Publizistikwissenschaft, Politologie und Romanistik. Sie promovierte über das soziologische Milieu innerhalb der Weimarer Zeitungswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität und habilitierte sich an der Universität Leipzig mit einer Studie zur Entwicklung der Kommunikationswissenschaft und -soziologie in Frankreich. Seit 2005 versieht sie die Hochschuldozentur für Theorie und Soziologie der öffentlichen Kommunikation, respektive Medienethik am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich ist sie 2008 bis 2009 als Gastprofessorin tätig.Anmerkungen:
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