Stefan Koldehoff: Falsche Bilder - Echtes Geld, Gebunden
Falsche Bilder - Echtes Geld
Buch
- Der Fälschungscoup des Jahrhunderts - und wer alles daran verdiente
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- Verlag:
- Galiani, Berlin, 05/2012
- Einband:
- Gebunden
- ISBN-13:
- 9783869710570
- Umfang:
- 274 Seiten
- Sonstiges:
- 8 SW-Abb., 20 Farbabb., 28 SW-Abb.
- Copyright-Jahr:
- 2012
- Gewicht:
- 489 g
- Maße:
- 218 x 139 mm
- Stärke:
- 31 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.5.2012
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Rezension
"Eine sehr empfehlenswerte Lektüre für alle, die nicht auf die Selbstinszenierung des Fälschers hereinfallen wollen.", Spiegel Online, 05.02.2014
Klappentext
Neues vom Fälscher: Ein Doku-Krimi enthüllt jetzt die ganze Wahrheit Kaum begonnen, ging der spektakulärste Kunstfälscherprozess Europas mit einem strafmildernden Deal auch schon zu Ende. Über 25 Jahre hatten der erfolglose Maler Wolfgang Beltracchi und seine Komplizen selbst gemalte Bilder als verschollene Kunstwerke großer Maler der Moderne (Max Ernst, Georges Braque, Fernand Léger u. a.) ausgegeben und für Millionensummen verkauft. Quer durch den Kontinent waren ihnen Kunsthändler, Museen, Sammler und Experten auf den Leim gegangen, teilweise mit erstaunlicher Arglosigkeit. Nicht wenige verdienten mit Gutachten und Vermittlungen viel Geld an den Bildern. Der Prozess zeigte bestenfalls die Spitze des Eisbergs aus Leichtgläubigkeit, Schludrigkeit und Geldgier in der Branche. 170 Zeugen wurden gar nicht erst gehört, tausende Seiten akribischer Ermittlungsarbeit blieben unbeachtet. In einem Buch, das sich wie ein Krimi liest, liefert das Autorenduo Koldehoff / Timm nun nach, was im Prozess unter den Tisch fiel: Es rekonstruiert den Coup der Fälscherbande, ein kriminelles Bravourstück von großem Unterhaltungswert und erheblicher Dreistigkeit. Und die Autoren bringen erstmals in vollem Umfang ans Licht, wie es in der in honorige Händler und zwielichtige Geschäftemacher gespaltenen Kunstbranche zugeht. Eine Branche, die dringend einen Verhaltenskodex braucht, denn eine Vielzahl gefälschter Bilder kursiert dort noch immer.Biografie (Stefan Koldehoff)
Stefan Koldehoff, geboren 1967 in Wuppertal, hat nach einem Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Politikwissenschaft zunächst als freier Journalist für FAZ, taz und WDR gearbeitet. Von 1998 bis 2001 war er Redakteur und zuletzt stellvertretender Chefredakteur des Kunstmagazins ART in Hamburg. Heute arbeitet er als Kulturredakteur beim Deutschlandfunk in Köln.§Biografie (Tobias Timm)
Tobias Timm, geboren 1975, studierte Stadtethnologie, Geschichte und Kulturwissenschaften in Berlin und New York. Seit 2006 arbeitet er von Berlin aus für das Feuilleton der ZEIT, schreibt über Kunst, Architektur und den Kunstmarkt. Zuvor arbeitete er als Autor für die Süddeutsche Zeitung.Anmerkungen:
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