Stavros Mentzos: Lehrbuch der Psychodynamik drucken

Stavros Mentzos

Lehrbuch der Psychodynamik

Die Funktion der Dysfunktionalität psychischer Störungen
  • Buch i
  • Erscheinungstermin: 2.4.2009
  • Verfügbarkeit: versandfertig innerhalb 24 Stunden i

Detailinformationen

  • Vandenhoeck + Ruprecht Gm, 04/2009
  • Einband: Gebunden
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783525401231
  • Bestellnummer: 2105478
  • Autor: Stavros Mentzos
  • Umfang: 298 Seiten
  • Sonstiges: m. 8 Abb. u. 3 Tab.
  • Auflage: 4., überarb. Aufl.
  • Gewicht: 619 g
  • Maße: 232 x 155 mm
  • Stärke: 31 mm

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Kurzbeschreibung

Für den Psychiater und Psychoanalytiker Stavros Mentzos genügt eine deskriptive Herangehensweise an die Diagnostik psychischer Störungen nicht - er blickt hinter die Erscheinungsbilder und erforscht die zugrunde liegenden psychodynamischen Prozesse. In seinem Gegenentwurf zum medizinischen Klassifikationssystem ICD-10 spielen intrapsychische Konflikte und ihre Verarbeitungsmodi die zentrale Rolle. Grundlegende Annahme ist, dass psychische Symptome nicht nur defizitäre Ausfallserscheinungen darstellen, sondern gleichzeitig als dynamische Gebilde mit einer eigenen Funktion zu begreifen sind. So bringt beispielsweise selbstverletzendes Verhalten den Betreffenden zunächst emotionale Entlastung. Das Lehrbuch enthält psychodynamische Erklärungen zu den verschiedenen Störungsbildern wie Phobien, Zwängen, Depressionen, Manien, Persönlichkeitsstörungen, Psychosen. Gegliedert nach der gebräuchlichen psychiatrischen Diagnostik, gelingt Mentzos eine ergänzende wie auch psychodynamisch kontrastierende Darstellung.
Das Lehrbuch richtet sich sowohl an angehende wie an erfahrene Psychotherapeuten und Psychiater.

Klappentext

Stavros Mentzos' konsequent psychodynamische Perspektive kann als Gegenentwurf zur ICD-10-Klassifikation gesehen werden. Bei psychiatrischen Erkrankungen wie Phobien, Zwängen, Depressionen, Süchten, Persönlichkeitsstörungen oder Psychosen spielen intrapsychische Konflikte und ihre spezifischen Verarbeitungsmodi eine zentrale Rolle. Leitende Annahme ist, dass psychische Symptomatiken nicht nur defizitäre Ausfallserscheinungen darstellen, sondern gleichzeitig als dynamische Gebilde mit jeweils speziellen Funktionen zu begreifen sind. So bringt beispielsweise selbstverletzendes Verhalten den Betreffenden emotionale Entlastung. Beispiele aus der Praxis verdeutlichen Mentzos' Anliegen, ein psychodynamisches Verständnis zu etablieren.

Biografie:

Prof. Dr. med. Stavros Mentzos, Psychiater und Psychoanalytiker, leitete bis 1995 die Abteilung für Psychotherapie und Psychosomatik im Klinikum der Universität Frankfurt a. M.

Autor(en):

0180 510 42 04

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