Reinhard K. Sprenger: Das Prinzip Selbstverantwortung, Fester Einband
Das Prinzip Selbstverantwortung
Lassen Sie sich über unseren eCourier benachrichtigen, falls das Produkt bestellt werden kann.
- Verlag:
- Campus Verlag, 08/2007
- Einband:
- Fester Einband
- ISBN-13:
- 9783593385013
- Copyright-Jahr:
- 2007
- Gewicht:
- 470 g
- Maße:
- 222 x 148 mm
- Stärke:
- 24 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.8.2007
Weitere Ausgaben von Das Prinzip Selbstverantwortung |
Preis |
|---|---|
| Buch, Gebunden | EUR 35,00* |
Ähnliche Artikel
Kurzbeschreibung
"An der Freiheit des anderen kommt niemand vorbei." REINHARD K. SPRENGER
Reinhard Sprenger beschreibt an vielen Beispielen, was Selbstverantwortung ist und wie Führungskräfte sie fördern können: indem sie ihre Überzuständigkeit angemessen reduzieren und Mitarbeiter in der Verantwortung lassen.
Inhaltsangabe
Inhalt
Einleitung
Organisierte Unverantwortlichkeit
Philosophisches Hauptstück
Wählen
Wollen
Antworten
Pragmatisches Hauptstück
Abschied vom Leithammel
Vorgesetzte, Führungskräfte
Führen zur Selbstverantwortung
Freundliche Feler
Wie verändern?
Commitment für Vereinbarungen
Die Krise der Glaubwürdigkeit
Epilog
Danksagung
Literatur
Klappentext
Reinhard Sprenger beschreibt an vielen Beispielen, was Selbstverantwortung ist und wie Führungskräfte sie fördern können: indem sie ihre Überzuständigkeit angemessen reduzieren und Mitarbeiter in der Verantwortung lassen.Auszüge aus dem Buch
Einleitung
Ein Rechen-Exempel
"Ich ging eines Tages über den Kundenparkplatz eines unserer Kaufhäuser und sah einen Gartenarbeiter damit beschäftigt, Laub zusammenzufegen. Er benutzte dazu einen Rechen, der noch etwa 15 Zähne hatte - normalerweise hat ein solcher Rechen etwa 30 Zähne. Ich fragte ihn: Warum benutzen Sie diesen alten Rechen? Sie kommen damit doch kaum vorwärts! - Man hat mir diesen Rechen gegeben , antwortete der Gartenarbeiter in aller Ruhe. Warum haben Sie sich denn nicht einen besseren Rechen genommen? beharrte ich. Das ist nicht meine Aufgabe , antwortete er. Ich dachte: Wie kann man einem Mitarbeiter nur solch ein schlechtes Werkzeug geben? Ich werde seinen Gruppenleiter ausfindig machen und mit ihm sprechen. Sein Job ist es sicherzustellen, dass seine Leute das richtige Werkzeug haben. "
James Belasco hat diese Geschichte erzählt, die einiges von dem aufzeigt, wogegen ich in diesem Buch anschreibe: den Pontius-Pilatus-Tonfall des "Ich bin nicht verantwortlich" vor allem, sowie einen völlig überzogenen Führungsbegriff. Fragen ergeben sich daraus: Wofür ist der Mitarbeiter verantwortlich? Lösen Sie das Problem, wenn Sie die Führungskraft verantwortlich machen? Was ist zu tun, um diese Situation grundsätzlich zu verbessern? Muss nicht jeder Mitarbeiter für seine Leistung selbst Verantwortung übernehmen? Was aber ist dann die Aufgabe der Führung? Und was heißt Verantwortung delegieren ?
Nachdem ich "Mythos Motivation" veröffentlicht hatte, bin ich - öfter, als anzunehmen war - darauf angesprochen worden, ob ich dieser Arbeit eine weitere folgen lassen wollte. Insbesondere wünschten sich viele Leser ein konkreteres "Wie denn besser?". Nun, dieses Buch ist ein Folgeband zu "Mythos" - aber es ist eigentlich der vorausgehende. Wohl führt es einige der dort vorgelegten Gedanken fort, namentlich vertieft es die (vor allem auf den letzten Seiten) angedeuteten Thesen zur Selbstmotivierung. Jedoch tut es das auf eigenständige Weise. Die vermeint-
lichen Demarkationslinien zwischen Berufs- und Privatleben - ohnehin eine irreführende Grenzziehung - zerfließen vollständig. Ich hoffe jedenfalls, dass viele von Ihnen Ihr eigenes Leben, Ihre eigenen Fragen mit diesem Buch durchspielen können.
Die zentrale Frage
Bücher, die mit "Alles wird komplexer, schneller, chaotischer" beginnen, lese ich nicht mehr. Beim Salto mortale in der Operettenwelt der Managementmethoden gibt es kaum nennenswerten Geländegewinn. Natürlich ist der Wind rauer geworden. Natürlich haben High-Tech im Fernen und Low-Pay im Nahen Osten den Wettbewerb verschärft. Aber die grundlegenden Probleme in unseren Organisationen sind immer noch die alten. So formulierte der Nationalökonom Werner Sombart die zentrale Frage dieses Buches bereits 1913:
"Wie ist dieses möglich: dass gesunde und meist vortreffliche, überdurchschnittlich begabte Menschen so etwas wie wirtschaftliche Tätigkeit wollen können, nicht nur als eine Pflicht, nicht nur als ein notwendiges Übel, sondern weil sie sie lieben, weil sie sich ihr mit Herz und Geist, mit Körper und Seele ergeben haben?"
Führungskräfte fragen heute ähnlich:
o Was kann ich tun, damit Mitarbeiter Verantwortung übernehmen?
o Wie setze ich das Potenzial meiner Mitarbeiter frei?
o Wie schaffe ich ein Unternehmen, in das die Mitarbeiter morgens gerne kommen?
Auf diese Fragen möchte ich antworten.
Einstellungssachen
Die Mobilisierung des Mitarbeiterpotenzials als entscheidender Erfolgsfaktor ist längst kein Geheimtipp mehr. Wir sind kein rohstoffreiches Land. Unser wichtigster Rohstoff ist die Bereitschaft zum Mitmachen. Der Arbeitsplatz bleibt aber leider oft ein initiativefreier Raum. Wir lasten zwar Maschinen aus, aber wir lasten die Menschen nicht aus. Es sind deshalb nicht nur Lohnkosten und Strukturprobleme, die unserem "Standortdeutschland" zu-
setzen. Wir unterfordern die Menschen.
Vor allem fordern wir nicht konsequent die Selbstverantwortung der Mitarbeit
Biografie
Dr. Reinhard K. Sprenger, 'Deutschlands meistgelesener Managementautor' (Der Spiegel), geboren 1953, lebt in Essen und Santa Fe, New Mexico. Er ist Doktor der Philosophie. Nach seinem Studium war Sprenger wissenschaftlicher Referent beim Kultusministerium in Nordrhein-Westfalen. Seine Stellung als Leiter der Personalentwicklung bei 3M gab er auf, um einer der gefragtesten Berater für Personalentwicklung und Managementtraining zu werden. Er berät nationale wie internationale Firmen wie Coca-Cola, 3M, BASF, Philip Morris, Hewlett Packard, Thyssen Handelsunion, Siemens, Daimler-Benz . Außerdem ist er Lehrbeauftragter an den Universitäten Berlin, Bochum, Essen und Köln. Er gilt als der profilierteste Führungsexperte Deutschlands. Zu seinen Kunden zählen nahezu alle Dax-100-Unternehmen.Anmerkungen:
Bitte beachten Sie, dass auch wir der Preisbindung unterliegen und kurzfristige Preiserhöhungen oder -senkungen an Sie weitergeben müssen.