Parsua Bashi: Briefe aus Teheran
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Briefe aus Teheran
- Buch

- Erscheinungstermin: 15.10.2010
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Detailinformationen
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Klappentext
Die Iranerin Parsua Bashi kehrte im letzten Sommer nach sechs Jahren im Westen nach Teheran zurück. In ihren Essays berichtet sie nun mit großem Gespür für Zwischentöne von ihrem Leben dort Islamische Republik, Gottesstaat, Atommacht - im Westen kennt man den Iran vornehmlich unter Schlagwörtern. Doch dieses widersprüchliche Land ist mehr als politische Unterdrückung, Rückständigkeit und Fanatismus. Das Selbstverständnis der heutigen Iraner ist weltoffen, modern und aufgeschlossen. Die jungen Frauen kommen der Kopftuchpflicht mit ironischer Distanz und modischem Selbstbewusstsein nach. Das Bildungsniveau ist - zumindest in den Städten - hoch. Eine wissbegierige Jugend rappt auf Persisch, geht auf Partys und ist nicht zuletzt bereit, für ihre Rechte zu kämpfen, wie durch die Proteste gegen die Präsidentschaftswahl im Juni 2009 auf eindrückliche Weise sichtbar wurde. Parsua Bashi berichtet jenseits politischer Vorurteile und westlicher Klischees vom täglichen Leben in Teheran zwischen Unterdrückung und Freiheit, erzählt von Hoffnung, Angst und einem unbeugsamen Willen zur Veränderung.
Biografie:
Parsua Bashi wurde 1966 in Teheran geboren, wo sie Grafikdesign studierte und anschließend eine Karriere als freie Grafikerin begann. Ihre Arbeiten, darunter viele Buchcover, waren in diversen Ausstellungen zu sehen und wurden mehrfach ausgezeichnet. Parsua Bashi ist auch Modedesignerin und Kinderbuchautorin. Sie lebte von 2004 bis 2009 in Zürich. 2007 veröffentlichte sie eine grafische Novelle. Parsua Bashi kehrte im letzten Sommer nach Teheran zurück.