Ossip Mandelstam: Die Woronescher Hefte
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Die Woronescher Hefte
Letzte Gedichte 1935-1937
- Buch

- Erscheinungstermin: 20.3.1996
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Detailinformationen
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Beschreibung
Im Mai 1934 wurde der russische Dichter Ossip Mandelstam verhaftet und ging mit seiner Frau Nadeschda nach Woronesch ins Exil. Bis zu seinem Tod in einem der stalinistischen Arbeitslager entstanden über 100 Gedichte, die seine Frau mit viel Mühe über die Zeit des Stalin-Terrors rettete. Nun liegen sie erstmals vollständig in deutscher Übersetzung vor.
Biografie:
Ossip Mandelstam wurde 1891 in Warschau geboren. Studium in Paris, Heidelberg und Petersburg. 1913 erschien sein erster Gedicht-band "Der Stein". Es folgten 1922 "Tristia" und der Sammelband "Gedichte" 1928. Eine Neuausgabe seiner Gedichte sowie der erzählen-den und essayistischen Prosa erschien 1955 im Tschechow Verlag, New York. Als Paul Celans Übertragungen der Gedichte von Ossip Mandelstam 1959 erstmals erschienen, war der Name dieses russischen Lyrikers, Erzählers und Essayisten bei uns noch weitgehend unbekannt. Inzwischen haben die beiden Erinnerungsbände seiner Frau Nadeschda Mandelstam "Das Jahrhundert der Wölfe" (1971) und "Generation ohne Tränen" (1975) viele Leser mit seiner Person und seinem Schicksal bekannt gemacht. Ossip Mandelstam wurde 1934 im Verlauf der Stalinistischen "Säuberungen" nach Sibirien deportiert, wo er 1938 in einem Lager umkam.